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14:48 · 16. Oktober 2018

DE30 auf Erholungskurs

  • Höhere Eröffnung, bullische Tendenz am Vormittag
  • Umkehrung bei 11.700 Punkten (Niveau von Anfang 2017)
  • Käufer in der Bringschuld, weitere Erholung möglich?

Der DE30 kämpft sich seit Montagmittag kleinschrittig weiter Richtung Norden. Handelt es sich um eine korrektive Bewegung im Abwärtstrend oder besteht die Chance auf eine ernsthafte Erholung? Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der deutsche Leitindex bei 11.688 Punkten (+0,76%).

Der DE30 kämpft um eine Erholung, dennoch sollten die jüngsten Bemühungen der Bullen nicht überbewertet werden. Quelle: xStation 5

Bei der letzten Abwärtsbewegung hat der DE30 kurzzeitig über 1.000 Punkte verloren. Neben den Rückgängen im Januar und Juni ist dies der drittgrößte Einbruch im Jahr 2018. Allerdings dürfte dieser bisher am meisten für Unsicherheit gesorgt haben, da die Jahres-Tiefs (März, bei 11.700 Punkten) unterschritten wurden und wir sogar auf den Niveaus von Anfang 2017 notierten. Im D1-Chart ist vor allem die Zurückeroberung des bärischen Trendkanals entscheidend. Aufgrund des starken Einbruchs ist jedoch selbst der 9er EMA (grüne Linie) knapp 80 Punkte entfernt. Der Markt ist weiterhin bärisch ausgerichtet (blaues Dreieck), Trader sollten daher insbesondere bei Long-Positionen aufpassen.

Deutsche Aktien performen in den letzten Handelstagen besser als Aktien aus Großbritannien oder Italien. Quelle: xStation 5

Allgemein hat sich die Stimmung an den europäischen Aktienmärkten wieder verbessert, da bei vielen wichtigen Indizes Bodenbildungen und Erholungen zu beobachten waren. Im Vergleich zum FTSE MIB (ITA40) und FTSE 100 (UK100) ist der DE30 in den letzten Handelstagen der Outperformer. Haben wir bereits die Tiefs gesehen oder droht ein neuer Abverkauf? Man sollte hier definitiv nicht zu früh zu optimistisch sein. Wir haben nun zahlreiche Widerstände vor uns, die erst einmal zurückerobert werden müssen und das Aufwärtspotenzial begrenzen könnten. Außerdem sind wir noch weit vom 200er EMA und somit von einem bullischen Markt entfernt. Doch mit der aktuellen Aufwärtsdynamik wäre zumindest ein weiterer Annäherungsversuch möglich.

Die DE30-Bullen kämpfen sich schrittweise Richtung Norden. Quelle: xStation 5

Der DE30 konnte sich mit der vergangenen Stundenkerze aus der jüngsten Konsolidierung befreien. Die letzten Handelstage waren recht turbulent und waren geprägt von zahlreichen Gaps (bei der Eröffnung) sowie einer gewissen Unentschlossenheit bei den Marktteilnehmern. Doch selbst im H1-Chart beträgt der Abstand zum 200er EMA knapp 200 Punkte. Doch solange wir nicht wieder in den Konsolidierungsbereich (11.420 bis 11685 Punkte) zurückkehren, könnten wir möglicherweise eine nachhaltige Umkehrung gesehen haben. Dennoch sollte hier mit Rücksetzern gerechnet werden. Ein Tagesschlusskurs über der Oberseite der genannten Handelsspanne dürfte bereits als Erfolg gesehen werden.        

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