- Deutsches Finanzministerium macht Trumps Steuerreform für den Handelsüberschuss mit den USA verantwortlich
- DE30 zieht sich unter 12.900 Punkte-Marke zurück
- BMW (BMW.DE) erhöht Fahrzeugpreise in China
Die asiatischen Anleger starteten die neue Handelswoche in eher deprimierender Stimmung. Die größten Kursrückgänge waren in Japan zu beobachten, da der Nikkei (JAP225) um 0,74% nachgab. Der australische S&P/ASX 200 (AUS200) verlor 0,35% an Wert, der chinesische Hang Seng (CHNComp) 0,1%.
Die wichtigsten Aktienindizes aus Westeuropa fielen in den ersten Handelsminuten tiefer. Es ist jedoch zu beachten, dass sowohl spanische als auch italienische Aktien besser abschneiden als ihre Pendants aus der Region. Alle 19 Sektor-Subindizes des EuroStoxx 600 eröffneten in der neuen Woche tiefer, wobei die größten Rückgänge bei Bergbau- und Nahrungsmittelunternehmen zu verzeichnen waren.
Während sich der Handelskonflikt zwischen den USA und der EU nach dem Trump-Juncker-Treffen abgeschwächt hat, sorgen nun einige interessante Bemerkungen des deutschen Finanzministeriums über den Ursprung des Konflikts für Aufmerksamkeit. Die deutschen Behörden erklärten, dass es keine bestimmte politische Handlung aus Deutschland gibt, die zu einem Anstieg des Handelsüberschusses mit den USA führen könnte. Auf der anderen Seite wird behauptet, dass die Schuld sogar bei den Amerikanern gefunden werden könnte. Laut dem Finanzministerium führte die expansive US-Fiskalpolitik (Steuerreform) dazu, dass US-Bürger und Unternehmen mehr Geld zur Verfügung hatten, um deutsche Waren zu kaufen. Das Ministerium kam zu dem Schluss, dass sowohl die deutschen als auch die europäischen Leistungsbilanzen aus marktgetriebenen Angebots- und Nachfrageentscheidungen von Einzelpersonen und Unternehmen und nicht aus steuerlichen Maßnahmen in Deutschland oder der Europäischen Union resultieren.
Wichtige europäische Aktienindizes nach der ersten Handelsstunde:
- DE30: -0,25%
- FTSE 100 (UK100): -0,35%
- CAC 40 (FRA40): -0,38%
- IBEX 35 (SPA35): +0,09%
- FTSE MIB (ITA40): +0,07%
Der DE30 könnte weiterhin innerhalb des kurzfristigen Aufwärtstrendkanals gehandelt werden. Quelle: xStation 5
Der DE30 setzte am Ende der vergangenen Handelswoche seine Aufwärtsbewegung fort. Nach dem Anstieg in Richtung 12.880 Punkte haben die Bullen jedoch etwas an Kraft verloren und haben im Gegenzug einen Kursrückgang auf 12.800 Punkte vorgenommen. Nach der heutigen tieferen Eröffnung konnte der deutsche Leitindex aber wieder steigen. Aufgrund der letzten ausgebildete Hochs und Tiefs zeichnet sich außerdem ein Aufwärtstrendkanal ab, eine weitere Bewegung innerhalb dieser Handelsspanne dürfte daher das wahrscheinlichste Szenario sein. Sollte der Markt wiederum eine Kehrtwende machen und einen erhöhten Abwärtsdruck aufweisen, könnte die 12.740 Punkte-Marke für Bären als übergeordnetes Kursziel fungieren.
Die starke Performance der Deutschen Bank (DBK.DE) und der Lufthansa (LHA.DE) reicht nicht aus, um die Rückgänge der meisten DE30-Werte auszugleichen. Quelle: Bloomberg
Unternehmensnachrichten
Das Trump-Juncker-Treffen könnte den Handelsstreit zwischen den USA und der EU auf Eis gelegt haben. Man sollte jedoch bedenken, dass der Handelskonflikt zwischen den USA und China immer noch im Gange ist. BMW (BMW.DE) ist ein weiteres Unternehmen, nach Daimler (DAI.DE) und Tesla (TSLA.US), das beschlossen hat, seine Autopreise in China anzuheben. BMW gab bekannt, dass die Verkaufspreise für ihre X5 und X6 Modelle, die im US-Werk in Südkalifornien hergestellt werden, nun erhöht werden. Rund 70% aller im US-Werk produzierten Autos werden exportiert, ca. ein Viertel davon geht nach China. Nach der ersten Handelsstunde wird die Aktie 0,6% tiefer gehandelt.
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