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11:37 · 26. Juni 2018

DE30: Positive Stimmung an Europas Märkten

  • Finanzwelt erwartet heute Neuigkeiten aus London zum Brexit
  • DE30 versucht sich zu erholen
  • Deutsche Bank (DBK.DE) will Abteilung zur Finanzkriminalität erweitern

Die Aktienmärkte starteten die Woche weltweit mit deutlichen Abwärtsbewegungen. In Europa standen deutliche Verluste zu Buche und auch die Indizes in den USA, wie z.B. der NASDAQ (US100) gaben teilweise über 2% nach. Während der heutigen Session in Asien konnte man eine Trendfortsetzung sehen, jedoch mit weniger Tempo. Der australische S&P/ASX 200 (AUS200) rutschte um 0,2% ab, wohingegen der Nikkei (JAP225) fast unverändert schloss. In China verbuchte der Hang Seng (CHNComp) ein Minus von 0,55%.

Die europäischen Aktienmärkte eröffneten größtenteils mit einem Gap nach oben, im DE30 lag man beispielsweise 0,5% höher. Kurz nach der Eröffnung lagen die Banken und Minengesellschaften an der Spitze, die Immobilienbranche bildete zusammen mit der Verkehrsbranche das Schlusslicht.

Auch wenn der Brexit nicht ganz oben auf der Agenda steht, sind die damit verbundenen Risiken noch nicht vom Tisch. Mehr und mehr Banken machen sich über das Stocken im Prozess des Brexit Gedanken um die Stadt London, die eine der größten Finanzmetropolen der Welt ist. Ernst & Young führte eine Umfrage mit 222 Großbanken, Versicherungen und Vermögensverwaltungen durch, um die aktuelle Lage in der jeweiligen Niederlassung in London zu erfragen. Ein Drittel der Befragten Firmen bestätigte, dass die Aktivitäten in London beendet werden würden bzw. auch konkrete Pläne dazu ausgearbeitet werden. Es könnte somit sein, dass ca. 10.000 Jobs wegen der Unklarheiten im Brexit aus der Stadt gezogen werden, bspw. nach Frankfurt oder Dublin.

Wichtigste europäische Indizes nach der ersten halben Handelsstunde:

- DE30: +0,5%

- CAC 40 (FRA40): +0,33%

- FTSE 100 (UK100): +0,26%

- FTSE MIB (ITA40): +0,47%

- IBEX 35 (SPA35): +0,35%

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Die Bullen versuchen den DE30 wieder nach oben zu drücken. Eine Bewegung in Richtung der Marke bei 12.355 Punkten wäre das erste Ziel. Quelle: xStation 5

Der deutsche Leitindex (DE30) bekommt die Auswirkungen des Handelskonflikts zwischen den USA und China immer noch zu spüren. Gestern brach der Index durch eine wichtige Unterstützung bei 12.355 Punkten. Es scheint, dass der Leitindex bei ca. 12.240 Punkten seinen Boden gefunden hat. Eine interessante Kerze hat sich gestern bei ca. 12.300 Punkten (orangener Kreis) gebildet. Auch wenn es so aussieht, dass die Kerze frei gebildet wurde, kann man sehen, dass die Marke bei 12.300 Punkten das obere Limit der Konsolidierung aus Mitte 2017 gebildet hat. Mit diesem Hintergrund sieht es nun interessanter aus, als zuvor gedacht. Solange es der Kurs jedoch nicht schafft, wieder über die Marke bei 12.355 Punkten zu klettern, kann man weitere Verluste nicht ausschließen.    

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Die Aktien in Deutschland versuchen, ein Teil der Verluste wieder auszugleichen: Quelle: Bloomberg

 

Unternehmensnachrichten

Da der Brexit Schritt für Schritt näher rückt, müssen die internationalen in Großbritannien ansässigen Unternehmen über die nächsten Schritte nachdenken. BMW (BMW.DE) kündigte an, dass wenn der Brexit Grenzstopps mit sich bringt, man alle Werke in Großbritannien schließen würde, um die Lieferkette nicht zu stark zu beeinflussen. Nach den ersten 30 Handelsminuten liegt BMW mit 0,35% leicht im Minus.

Die Deutsche Bank (DBK.DE) will sich den Punkt Geldwäsche stärker zu Herzen nehmen. Die Bank kündigte an, dass man die Anzahl der Mitarbeiter in diesem Bereich aufstocken wird, um mehr und besser gegen die Finanzkriminalität vorzugehen. Der größte deutsche Kreditgeber möchte damit Finanzdelikte durch ein eigenes System bekämpfen. Die Deutsche Bank wurde zuvor von den USA für die fehlenden internen Kontrollen kritisiert. Mit ca. +0,4% steht die Aktie der Deutschen Bank nach den ersten 30 Minuten im Handel gut da.
 

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