- Starke bullische Eröffnung, kurzlebiger Anstieg im Anschluss
- Annäherungsversuch an 11.000 Punkte scheitert erneut
- Seitdem machen die Bären erneut Druck
- Kurzfristige Konsolidierung weiter intakt
Der DE30 erlebte im heutigen frühen Handel kurz vor einem wichtigen Widerstand eine scharfe Umkehrung. Haben die Bullen die Kraft für einen neuen Angriff oder könnte mit der jüngsten Marktreaktion eine neue Verkaufswelle eingeleitet worden sein? Werfen wir einen Blick auf die Charts.
D1-CHART
Am gestrigen Handelstag gelang dem DE30 nach einer deutlich schwächeren Eröffnung gerade so ein Gap-Close, wobei Kursbewegungen unterhalb des 21er EMAs kurzzeitig die Chance eines neuen Ausverkaufs bot. Die Bullen konnten dem Abwärtsdruck widerstehen und einen Teil der Intraday-Verluste wieder ausgleichen. Auf die Aufholjagd folgte am Dienstag ein höherer Eröffnungskurs sowie eine Annäherung an die 11.000 Punkte-Marke, die seit dem Unterschreiten Anfang Dezember unüberwindbar zu sein scheint. Das Respektieren des entscheidenden Widerstands stimmt mit den allgemeinen Abwärtsrisiken für risikoreiche Vermögenswerte, die jüngst in allen Regionen der Welt zu beobachten sind, überein: US-Daten gemischt, Handelsdaten aus China und deutsche Industrieproduktion enttäuschen, Brexit ungelöst etc. Die Verkäufer scheinen dies zu ihrem Vorteil zu nutzen und sind bemüht den seit dem Sommer 2018 anhaltenden Abwärtstrend fortzusetzen.
Der heutige Annäherung an die 11.000 Punkte scheiterte. Seitdem haben die Bären wieder die Kontrolle übernommen. Quelle: xStation 5
H4-CHART
Entgegen der allgemeinen Trendrichtung gelang dem DE30 seit dem 4. Dezember eine recht beeindruckende Erholung, allerdings wurde diese trotz einiger Wiederaufnahmeversuche durch die 11.000 Punkte gestoppt. Dieser Bereich fungierte von Mitte Oktober bis Anfang Dezember 2018 als Unterstützung und scheint für Käufer vorerst unüberwindbar. Die Entwicklung am heutigen Vormittag (scharfe Umkehrung) stellt zwar einen Dämpfer dar, aber solange die kurzfristige Seitwärtstrend intakt ist - sprich kein Schlusskurs unterhalb der Unterseite bei 10.780 Punkten erfolgt - besteht die Möglichkeit eines neuen Angriffs. Aufgrund der engen Handelsspanne dürfte ein Ausbruch nur eine Frage der Zeit sein. Für welche Richtung wird sich der deutsche Leitindex entscheiden?
Solange der DE30 weiterhin innerhalb der kurzfristigen Konsolidierung notiert, sollte auch ein Ausbruch auf der Oberseite nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Quelle: xStation 5
M30-CHART
Eine kleinere Zeiteinheit verdeutlicht das Dilemma, in dem sich der DE30 aktuell befindet: Das Feststecken innerhalb einer mehrtägigen Konsolidierung. Die kurzfristige Trendlinie bleibt intakt und der 200er EMA konnte gestern Nachmittag als auch heute Mittag erfolgreich verteidigt werden. Im Kontext des vorhin aufgezeigten mittelfristigen Abwärtstrends könnte sich allerdings ein nachhaltiger Ausbruch auf der Oberseite als deutlich schwieriger erweisen. Kurse oberhalb des 21er EMAs (blaue Linie) könnten für Long-Positionen sprechen, unterhalb der 10.780 Punkte könnte es wiederum kritisch werden. Wer an klaren/etwas längeren Bewegungen interessiert ist, sollte sich eher auf einen richtungsweisenden Impuls gedulden. Wer in unsicheren Phasen zurückhaltend bleibt, spart sich oftmals Kraft und Geld.
Das Verhalten am 200er EMA könnte erste Hinweise für die Richtung des Ausbruchs liefern. Quelle: xStation 5
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