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09:14 · 4. Oktober 2018

Marktkommentar: Aktienmärkte weltweit unter Druck

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  • S&P 500 leidet am meisten unter den Wall Street-Indizes
  • US-Einkaufsmanagerindizes weiterhin auf hohem Niveau
  • DE30: Schwacher Start nach gestrigem Feiertag

Die Wall Street geriet am Mittwochabend gegen 20:00 Uhr ziemlich unter Druck. Während der Dow Jones sogar noch ein Allzeithoch ausbilden konnte, hatten der S&P 500 und der Nasdaq Schwierigkeiten, dieser Entwicklung zu folgen. Der Kurs wurde vorerst umgedreht und der breiter aufgestellte S&P 500 durchbrach die Trendlinie vom steilen Aufwärtstrend (beginnend Mitte August) und testet derzeit die Unterstützung bei 2.717 Punkten. Dies deutet möglicherweise auf eine schwache US-Eröffnung hin. Die europäische Sitzung könnte hier weitere Hinweise liefern.

In dieser Woche erhielten wir außerdem ein Update zu den ISM-Indizes. Der Wert für das verarbeitende Gewerbe fiel mit 59,8 Punkten zwar schlechter aus als erwartet (60,3 Punkte), allerdings sorgte der Index für den Dienstleistungssektor mit 61,6 Punkten (prognostiziert wurden 58 Punkte) für eine positive Überraschung. Die EMIs wurde ebenfalls veröffentlicht. Der Fertigungssektor zeigte wie erwartet einen Anstieg von 54,7 auf 55,6 Punkte. Der Dienstleistungssektor stieg ebenfalls von 52,9 auf 53,5 Punkte und durchbrach damit die Abwärtstendenz der letzten Monate. Insgesamt bleibt der Ausblick für die US-Konjunktur also weiterhin stark.

Erwähnenswert ist ebenfalls eine von Bloomberg durchgeführte Umfrage hinsichtlich der künftigen Wirtschaftsentwicklung in den USA. Zwei Drittel der befragten Ökonomen gehen bis Ende 2020 von einer Rezession (kein Wachstum oder Wachstumsrückgang in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen) aus. Die Mehrheit sieht insbesondere die globalen Handelskonflikte als größte Risikoquelle. Für 2018 wird aber weiterhin mit einem Wirtschaftswachstum von 2,9% bzw. 2,8% gerechnet.

Der deutsche Aktienmarkt blieb aufgrund des Feiertages am Mittwoch geschlossen und gerät heute direkt in der ersten Handelsstunde unter Druck (aktuell bei ca. 12.200 Punkten). Die Tiefs der letzten Woche sind also nicht weit entfernt. Ein Durchbruch könnte daher weiteres Abwärtspotenzial in Richtung der 12.100-Marke freisetzen. Die Bullen haben aber immer noch unzählige Widerstände vor sich, der DE30 dürfte also die Unterseite favorisieren. Kursbewegungen innerhalb des bärischen Trendkanals (D1-Chart) sind hier also das wahrscheinlichste Szenario. Das Vertrauen in den EUR ist ebenfalls angeschlagen, allerdings könnte ein schwacher EUR kurzfristig für etwas Halt sorgen.

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