- Trump bekräftigt seine Position gegenüber der Türkei
- Worte vom türkischen Finanzminister zeigen Wirkung
- DE30: Viele Widerstände liegen vor uns
- EURUSD-Paar höher im frühen Handel
Donald Trump dürfte an seinem bisherigen Kurs gegenüber der Türkei nichts ändern. Über den Nachrichtendienst Twitter schrieb der US-Präsident: "Wir werden nichts zahlen für die Freilassung eines unschuldigen Mannes, aber wir fahren bei der Türkei zurück". Gemeint ist der US-Pastor Andrew Brunson, der laut türkischen Ermittlungen am Putschversuch im Jahr 2016 beteiligt gewesen sein soll. US-Sicherheitsberater John Bolton hatte jedoch Verhandlungen mit der Türkei über eine Freilassung abgelehnt. Stattdessen wird mit weiteren Strafzöllen auf türkische Waren gedroht. Eine Deeskalation scheint vorerst nicht in Sicht.
Allerdings sorgte der türkische Finanzminister Berat Albayrak (Erdogans Schwiegersohn) bei der gestrigen Telefonkonferenz mit knapp 30 Tsd. Teilnehmern für eine Erholung bei der türkischen Lira. Nach neuen Höchstständen der Paare EURTRY und USDTRY (8,0048 und 7,1136) konnte ein weiterer Teil der jüngsten Verluste wieder ausgeglichen werden (aktuell bei 6,6503 und 5,8162). Doch ist diese Beruhigung nachhaltig bzw. können die vorgeschlagenen Ziele umgesetzt werden? Die Türkei wird auch weiterhin stark von ausländischen Investitionen abhängen. Am Montag machte Katar bereits eine Zusage für eine Direktinvestition im Umfang von 15 Mrd. USD. Damit dürfte ein erster wichtiger Schritt gemacht worden sein.
Der DE30 stoppte seine letzte Abwärtsbewegung bei der wichtigen Unterstützungszone bei 12.100 Punkten. Seitdem hat der deutsche Leitindex sich etwas erholen können (aktuell bei 12.234 Punkten), doch im großen Bild sieht die Perspektive weniger rosig aus. Um eine Trendwende abzuwenden, müssen die Bullen am letzten Handelstag der Woche aktiv werden. Insbesondere eine Bewegung zurück in den aufsteigenden Trendkanal (W1-Chart) wäre wichtig. Dort ist ebenfalls die 200-Wochen-Linie zu finden. In diesem Kontext könnten bereits die heutigen Kursentwicklungen den Anlegern entscheidende Hinweise liefern. Da zahlreiche Widerstände vor uns liegen, könnten die Bären schnell wieder Druck aufbauen. Die Bullen sind hier also in der Bringschuld.
Der EURUSD konnte sich nach den starken Rückgängen Ende vergangener Woche etwas stabilisieren. Die 1,30-Marke wurde respektiert und kurzfristig war eine Erholung zu beobachten (aktuell 1,1385). Solange die 1,15-Marke aber nicht wiedererobert wird, dürfte das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung nicht so schnell wieder hergestellt werden. In diesem Bereich ist außerdem der 33er EMA zu finden. Technisch gesehen ist dies für die EUR-Bullen also der Schlüsselbereich. Da der Markt aber weiterhin die Unterseite favorisiert, gibt es viel zu tun. Ein Unterschreiten der lokalen Unterstützung bei 1,1350 (H4-Chart) könnte wiederum eine Verkaufswelle mit sich bringen.
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