- Trump vertritt vor UN seine protektionistische Handelspolitik
- Märkte erwarten Ergebnisse vom FOMC-Treffen
- EURUSD kämpft weiterhin um Befreiungsschlag
- DE30 startet am Mittwoch mit bullischem Gap
Während Donald Trumps Rede am Dienstag vor der UN-Generalversammlung geriet die Wall Street unter Druck. Der US-Präsident sprach insbesondere über die Erfolge seiner bisherigen Amtszeit und vertrat seine protektionistische Handelspolitik: “Wir weisen die Ideologie der Globalisierung zurück und bekennen uns zur Doktrin des Patriotismus.” Die Verluste an der Wall Street hielten sich jedoch in Grenzen und waren nur von kurzer Dauer. Insbesondere beim Nasdaq war eine rasche Umkehrung bei 7.550 Punkten zu beobachten. Danach nahm der Technologieindex seinen Kurs wieder auf und die Futures gewinnen bereits während der asiatischen Sitzung am Mittwoch deutlich an Wert. Derzeit werden die beiden September-Hochs bei 7.625 Punkten getestet. Sollte die Dynamik auch bei der US-Eröffnung aufrechterhalten werden, wären aus technischer Sicht auch weitere Anstiege nicht auszuschließen.
Weltweit könnten Anleger heute etwas zurückhaltender agieren, da das lang erwartete FOMC-Treffen bevorsteht. Die Zinserhöhung dürfte zwar so gut wie eingepreist sein, dennoch wird das mit dem Zinsentscheid veröffentlichte Dot-Chart und die Projektionen (20:00 Uhr) sowie die anschließende Pressekonferenz mit dem Fed-Vorsitzenden Jerome Powell (20:30 Uhr) die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Anleger werden hier vor allem nach Hinweisen für den künftigen geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Ausschau halten. Eine Veränderung der Geldpolitik hat weitreichende Folgen, daher dürfte der Dienstagabend für viele Märkte von großer Bedeutung sein.
Auch der EURUSD scheint vor diesem Ereignis etwas ruhiger zu werden. Am Montag nutzten die EUR-Bullen die Kommentare von EZB-Präsident Mario Draghi, um das Paar über die 1,18-Marke zu bringen. Kurz darauf gab es eine Umkehrung und die gesamten Gewinne wurden abgegeben. Am Dienstag nahm die Gemeinschaftswährung erneut Anlauf, bildete jedoch bei nur 1,1760 ein Tageshoch. Gebremst wurde die Aufwärtsbewegung durch die Kommentare von EZB-Chefvolkswirt Peter Praet. Dieser sagte, dass das Preiswachstum (gemeint ist die Kerninflation) Monate brauchen würde, um wieder anzuziehen. Wie Sie sehen, kämpft der EURUSD weiterhin um einen Befreiungsschlag. Gestern sorgte außerdem das CB-Verbrauchervertrauen für eine Überraschung. Der Index stieg von 134,7 auf 138,4 Punkte (erwartet wurden 132,2 Punkte). Das ist das höchste Niveau seit 18 Jahren.
Der DE30 bewegt sich seit fast einer Woche in einer engen Handelsspanne zwischen 12.330 und 12.415 Punkten. Die Oberseite stellt im D1-Chart einen sehr kritischen Bereich dar. Bisher wurde diese Widerstandszone zwar respektiert, doch die bullische Eröffnung (knapp 40 Punkte) am Mittwoch könnte für etwas Optimismus sorgen. Doch die genannte Hürde dürfte nicht so ohne leichteres überwunden werden. Dennoch haben wir eine solide Grundlage für weitere Kursanstiege und einen potenziellen Befreiungsschlag. Beachten Sie auch, dass der DE30 dazu tendiert, Gaps zu schließen. Daher sollte auch ein Rückschlag nicht ausgeschlossen werden.
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