- Dow Jones: Outperformer im Wall Street-Vergleich
- GBP erlebt bisher einen turbulenten September
- DE30 könnte seine Aufholjagd fortsetzen
Bisher zeigten sich die weltweiten Aktienmärkte recht widerstandsfähig gegenüber der neuen Eskalation im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Da die Zölle niedriger ausgefallen sind als erwartet und es möglicherweise etwas Spielraum für Gespräche gibt, scheinen die Anleger teilweise sogar wieder risikobereiter zu sein (siehe Dow Jones, CHNComp, Nikkei). Allerdings sind im Jahr 2018 deutliche Performance-Unterschiede bei den weltweit wichtigsten Aktienindizes zu erkennen. Die Wall Street dürfte zwar mit Abstand der größte Gewinner sein, doch auch hier sind seit einigen Handelstagen erste Zeichen von Schwäche zu beobachten.
Zu nennen ist insbesondere der Nasdaq, der letzte Woche ein tieferes Hoch ausbildete und auch direkt am Montag stark unter Druck geriet. Der S&P 500 notiert zwar nahe seinem Allzeithoch, doch am Mittwoch konnte die Aufwärtsdynamik vom Vortag nicht aufrechterhalten werden und der geringfügige Rückgang bei den Futures könnte auf eine schwächere US-Eröffnung hinweisen. Wir wissen, dass diese “ersten Zweifel” schnell negiert werden können, dennoch sollte man nach Umkehrsignalen Ausschau halten. Der Ausreißer ist wiederum der Dow Jones, der seit Dienstag Kurs auf sein Allzeithoch nimmt (knapp 200 Punkte entfernt). Allerdings hat der Index etwas aufzuholen, da er 2018 im Wall Street-Vergleich bisher der Underperformer war.
Das GBPUSD-Paar hatte am Mittwoch, wie so oft in diesem Monat, einen recht turbulenten Handelstag. Die kurzfristig orientierten GBP-Händler dürften sich mit Sicherheit über die Volatilität gefreut haben, kurstechnisch hatte sich am Ende jedoch nichts geändert. Die gestrigen starken Inflationsdaten aus Großbritannien (VPI und EPI) überraschten positiv und verhalfen dem GBP zu einem Anstieg von 50 Pips. Die Gewinne konnten jedoch nicht lange gehalten werden bzw. fiel das Paar innerhalb von nur 2,5 Stunden um knapp 120 Pips auf 1,3096. Ausgelöst wurde der Abverkauf durch Premierministerin Theresa May, die ein verbessertes Angebot vom EU-Verhandlungsführer Michel Barnier zur irischen Grenze ablehnte (heikles Brexit-Thema). Das war abschließend auch das Tagestief und im Laufe der restlichen Stunden pendelte sich der Kurs bei 1,1340 ein.
Der DE30 befindet sich immer noch unter der 200-Tage-Linie sowie in der Mitte eines bärischen Trendkanals (siehe D1-Chart), allerdings konnte er seine Erholung der letzten Woche fortsetzen. Im H1-Chart war gestern Spätnachmittag ein Crossover der 50- und 200-Stunden-Linie zu beobachten, dies könnte möglicherweise weitere Käufer anlocken. Technisch gesehen gibt es bis zur 12.300-Marke keine ernstzunehmenden Widerstände. In diesem Kontext wäre auch ein weiterer Anstieg realistisch, solange es keine negativen Nachrichten gibt. Das entspräche einem Kurspotenzial von knapp 100 Punkten. Können die Bullen weiter Stärke zeigen oder übernehmen die Bären bald wieder die Kontrolle? Die etwas schwächere Eröffnung ist erstmal kein positives Zeichen, doch wir befinden uns aktuell auf dem höchsten Niveau seit 16 Handelstagen. Käufer könnten daher einen neuen Angriff vorbereiten.
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