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08:51 · 27. Juli 2018

Marktkommentar: Facebook bricht ein, DE30 über 200-Tage-Linie

  • Facebooks Quartalsbericht enttäuscht, Zukunftsperspektive getrübt
  • DE30-Bullen könnten einen neuen Angriffsversuch vornehmen
  • EURUSD unter Druck, dennoch weiterhin im Konsolidierungsbereich  

Der außerbörsliche Handel hatte vor der US-Eröffnung am Donnerstag bereits darauf hingewiesen, dass wir bei Facebook einen extremen Kurseinbruch sehen werden. Die Aktien verloren in der Spitze bis 24% an Wert, was einem Verlust von ca. 150 Mrd. USD entspricht. Das Vermögen von CEO Mark Zuckerberg soll um etwa 16 Mrd. USD zurückgegangen sein. Auslöser für den Kurssturz war letztendlich der neue Quartalsbericht, der die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen konnte. Insbesondere das schwächere Wachstumspotenzial sowie schärfere Datenschutzregelungen, wie nun in Europa, lasten auf dem Unternehmen. Außerdem geht seit Mitte 2017 das Wachstum der monatlichen Facebook-Nutzer wieder deutlich zurück. Wird dieser bereits 2012 begonnene Abwärtstrend fortgesetzt bzw. können möglicherweise andere Social Media-Plattformen wie Instagram oder Twitter den Tech-Giganten langsam aufholen? Fakt ist, dass Facebook zukünftig deutlich mehr Geld in die Hand nehmen muss und das dürfte sich entsprechend auf die Profitabilität auswirken. Trader sollten vor allem auf ihr Risiko-Management sowie den Nachrichtenfluss achten, da die Aktie aktuell sehr sensibel ist.

Dem DE30 ist nach einigen erfolglosen Ausbruchsversuchen am Donnerstag ein Schlusskurs oberhalb der 200-Tage-Linie geglückt. Grundsätzlich ist dies ein sehr positives Zeichen für den deutschen Aktienmarkt, da dieser Durchschnittswert vor allem im Fokus der langfristigen Anleger steht. Solange dieses Niveau (12.770 Punkte) nicht nachhaltig unterschritten wird, stehen die Chancen für weitere Anstiege recht gut. Allerdings lassen die nächsten Widerstände nicht lange auf sich warten. Entscheidend könnte das Verhalten an der 12.850 Punkte-Marke sein, die im größeren Bild (D1- und W1-Chart) immer wieder als Widerstands- und Unterstützungszone gedient hatte. Danach könnte die 13.200 Punkte-Marke das Aufwärtspotenzial begrenzen.

Der EZB-Zinsentscheid sowie die anschließende Pressekonferenz sorgten am Donnerstag nicht wirklich für Neuigkeiten und setzten den EUR erneut unter Druck. Die Hoffnung auf eine stärkere Erholung beim EURUSD wurde damit getrübt. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert das Paar bei 1,1644 und unterschreitet im W1-Chart derzeit die Aufwärtstrendlinie beginnend seit Anfang 2017. Könnte hier möglicherweise eine Range-Trading-Strategie interessant sein oder verliert der EUR weiter an Boden? Nächsten Kursziel für Bären wäre die Unterseite der Konsolidierung bei 1,1550 und für Bullen wiederum ein Schlusskurs oberhalb der 1,17-Marke.
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