- Einigung zwischen USA und Kanada von großer Bedeutung
- Wirecard nimmt den Platz der Commerzbank im DE30 ein
- DE30 im frühen Handel weiter unter Druck
- EURUSD bewegt sich im kritischen Bereich
Die Verhandlungen zwischen den USA und Kanada zur Neuausrichtung des NAFTA-Abkommens haben bisher nicht zu einem Ergebnis geführt. Bereits Ende letzter Woche hatte man auf eine Einigung gehofft. Laut der kanadischen Außenministerin Chrystia soll es nach Gesprächen in Washington jedoch Fortschritte geben. Die USA haben bereits mit Mexiko ein neues Abkommen abgeschlossen und Trump erhöhte daraufhin den Druck auf Kanada. Beide Seiten werden kritische Punkte weiter ausarbeiten müssen, hieß es. Einen neuen Bericht soll es am kommenden Montag geben. Ein Abkommen wäre nicht nur für Kanada, sondern auch für die USA extrem wichtig. Aufgrund der wirtschaftlichen Verflechtungen sind beide Seiten aufeinander angewiesen. Außerdem könnte ein Zusammenhalt Nordamerikas ein positives Signal für andere Handelskonflikte setzen. Trumps Verhalten bleibt aber weiterhin unberechenbar, insbesondere vor dem Hintergrund, dass ein Abkommen mit Kanada seine Position bei den Verhandlungen mit China stärken könnte.
Die Commerzbank verlässt am 24. September den deutschen Leitindex und wird vom Zahlungsabwickler Wirecard ersetzt. Der Börsenwert des neuen DE30-Titels liegt mit 24 Mrd. EUR deutlich über dem des deutschen Kreditinstituts (ca. 10 Mrd. EUR). Im Juni 2007 notierte die Aktie der Commerzbank noch über 228 EUR, heute früh sind es gerade einmal 8,48 EUR. Die schlechte Performance könnte vor allem auf die schwache digitale Transformation sowie die lang anhaltende “Nullzinspolitik” zurückgeführt werden. Insgesamt ist im Bankensektor auch ein stärkerer Konkurrenzkampf zu beobachten, wobei viele Institutionen immer mehr Stellen abbauen. Commerzbank-Chef Martin Zielke äußerte sich wie folgt: Für unsere Kunden und unser Geschäft aber ändert sich nichts. [...] Es ist momentan einfach so, dass der Markt FinTechs höher bewertet als traditionelle Banken.” Die neuen Entwicklungen werden jedoch mit Sicherheit ihre Spuren hinterlassen und auch international für Aufmerksamkeit sorgen.
Der DE30 befindet sich seit genau einer Woche in einer Abwärtsbewegung. Mit der heutigen bärischen Eröffnung dürfte sich aber an der Richtung vorerst nichts ändern. Im H4-Chart haben wir den wichtigen Widerstandsbereich zwischen 12.080 und 12.180 Punkten nach unten durchbrochen und scheinen auf die nächste Unterstützungszone bei 11.900 Punkten zuzusteuern. Die Anleger sind zunehmend besorgt und entscheiden sich daher weitere Gewinne mitzunehmen. Der RSI-Indikator (H4-Chart) unterschreitet nun deutlich die kritische 30er Marke. Das lässt nichts Gutes erahnen.
Der EURUSD konnte bereits in den ersten Handelsstunden des Tages an die gestrige Aufwärtsbewegung anknüpfen. Allerdings waren die Gewinne nicht nachhaltig, da wir im H4-Chart eine Bearish-Engulfing-Kerzenformation ausgebildet haben. Aktuell testet das Paar den 33er und 50er EMA. Ein Abpraller könnte das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung stärken und eine Bewegung in Richtung 1,17 einleiten. Ein unterschreiten wäre wiederum mit einer Bewegung in Richtung 1,16 verbunden. Wir befinden uns derzeit an einem kritischen Bereich. Die makroökonomischen Berichte könnten hier womöglich entscheidende Impulse liefern.
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