- Wall Street baut am Montag Gewinne aus
- Allgemeine Skepsis gegenüber aktueller Erholung
- EURUSD schwächelt, schafft dennoch wichtige 1,14er-Marke
An der Wall Street verbesserte sich das allgemeine Stimmungsbild aufgrund neuer Hoffnungen hinsichtlich eines Handelsabkommens zwischen den USA und China. Dutzende Delegierte der zwei größten Volkswirtschaften der Welt setzen heute die bereits am Montag begonnenen Gespräche fort, um bis zum Ablauf der gesetzten 90-Tage-Frist auf einen Deal hinzuarbeiten. Wilbur Ross sagt in einem Interview mit CNBC "Ich denke, es gibt eine sehr gute Chance, dass wir eine vernünftige Lösung finden”. Der US-Handelsminister (R) fügte hinzu, dass die unmittelbaren Handelsfragen lösbar seien, jedoch bei den Themen geistiges Eigentum und Marktzugang auf einen gleichen Nenner zu kommen sich als deutlich schwieriger erweisen. In Kombination mit den seit Freitag anhaltenden Erwartungen, dass die Fed ihre geldpolitische Straffung vorerst stoppen könnte, waren die jüngsten Reaktionen an der Wall Street insgesamt positiv. Am Montag konnten die Gewinne ausgebaut werden, wobei der marktbreite S&P 500 um 0,70% stieg, der Leitindex Dow Jones um 0,42% und der technologielastige NASDAQ um 1,26%.
“Aber viele Anleger versuchen immer noch, auf Nummer sicher zu gehen, und es bleibt abzuwarten, ob sich die Erholung fortsetzt oder die kurzfristige Rallye endet", sagte Masanari Takada, Cross-Assets-Stratege bei Nomura Securities. An der Datenfront bleibt es am Dienstag recht ruhig, daher könnte die Politik heute im Vordergrund stehen (u.a. Neuigkeiten beim Brexit). Beim Handelsstreit zwischen den USA und China dürften die Märkte jedoch weiter skeptisch sein. Angesichts schwächelnder Daten aus den USA und China sowie der zunehmenden Sorgen um eine weltweite Konjunkturabschwächung hängt ein beachtlicher Teil des zukünftigen Wachstums vom Ergebnis der Verhandlungsgespräche ab. Am US-Aktienmarkt kommt nach einer überraschenden Umsatzwarnung von Apple ein weiterer Risikofaktor hinzu, dass insbesondere weitere Tech-Firmen mit ähnlichen Meldungen folgen. Die bevorstehende Berichtssaison wird uns mehr Informationen liefern.
Bei den Einzelhandelsumsätzen der Eurozone war im Dezember mit 0,6% im Monatsvergleich der gleiche Anstieg wie im Vormonat zu beobachten, die erwarteten 0,2% wurden damit übertroffen. Im Jahresvergleich ging der Wert wiederum von 2,3% auf 1,1% zurück. Der ISM-Index zum Dienstleistungssektor aus den USA ging von 60,7 auf 57,6 Punkte (Erwartung 58,5 Punkte) zurück und fiel damit stärker als prognostiziert. EURUSD konnte am Montag den dritten Handelstag in Folge steigen und bei 1,1482 schließen. Während der heutigen Asien-Sitzung erlebte das Paar eine Umkehrung (aktuell 1,1441), damit notieren wir jedoch weiterhin im Konsolidierungsbereich zwischen 1,13 und 1,1450. Ein nachhaltiger Ausbruch wird hier notwendig sein. Der DE30 konnte die starke Aufwärtsdynamik vom Freitag nicht aufrechterhalten und schloss den gestrigen Tag mit einem überschaubaren Verlust von ca. 0,7%. Die heutige höhere Eröffnung setzt zumindest kurzfristig ein positives Signal, daher hätte der deutsche Leitindex das Potenzial für eine weitere Erholung. Im Kontext der weiterhin kritischen technischen Lage (D1-Chart) könnte sich die Stimmung allerdings schnell verschlechtern.
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