- Zinserhöhungen im September und Dezember zu erwarten
- DE30 scheitert gestern erneut am Widerstand bei 12.430 Punkten
- EURUSD-Paar erobert 1,15-Marke zurück
Das am Mittwochabend veröffentlichte FOMC-Sitzungsprotokoll der letzten Sitzung (31. Juli bis 1. August) sorgte nicht für große Überraschungen. Dies war das letzte Update der Fed vor der erwarteten Zinserhöhung im September. Viele Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses sagten, dass es angemessen wäre, “bald” eine Zinserhöhung vorzunehmen. Grundsätzlich befindet sich der US-Arbeitsmarkt und die US-Wirtschaft weiterhin in einem guten Zustand. Für die zweite Jahreshälfte dürfte sich das BIP-Wachstum allerdings etwas verlangsamen. Im Hinblick auf die zukünftigen Inflationserwartungen hat sich kaum etwas verändert.
Ansonsten stimmten die meisten Mitglieder zu, dass eine Eskalation bei den Handelskonflikten eine Risikoquelle für die US-Wirtschaft darstelle. Doch die Zinserhöhung im September sollte bereits eine abgeschlossene Sache sein und wenn sich bis Dezember nichts ändert, wird es auch eine vierte Zinserhöhung zum Ende des Jahres geben. Außerdem könnte Trumps Steuerreform hier für weitere positive Impulse an den Märkten sorgen. Insgesamt dient das Sitzungsprotokoll also als Bestätigung des bisherigen Kurses. In der Momentaufnahme wäre auch eine weitere Straffung im Jahr 2019 zu erwarten.
Der DE30 kämpfte in den letzten zwei Handelstagen am ersten großen Widerstand bei 12.430 Punkten. Solange wir hier aber keinen nachhaltigen Durchbruch sehen, wäre auch ein baldiger Abpraller nicht unrealistisch. Dieser könnte möglicherweise eine neue Abwärtsbewegung zur Folge haben. Da die Bullen zahlreiche Widerstände vor sich haben, bleibt das Aufwärtspotenzial aber weiterhin gedämpft. Käufer haben es in der Tat schwer, allerdings sollte man auch eine stärkere Erholung nicht gänzlich ausschließen. Insbesondere vor dem Hintergrund der starken Entwicklung der Wall Street-Indizes (S&P 500, Nasdaq und Dow Jones). Unterhalb der 12.285 Punkte könnte es aber bereits kritisch werden.
Der EURUSD konnte seit dem Test der 1,30 letzte Woche Mittwoch die 1,15-Marke zurückerobern (aktuell bei 1,1565). Das Paar notiert also wieder im Konsolidierungsbereich von Ende Mai und Anfang August. Das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung ist damit zwar nicht wiederhergestellt, doch die jüngsten Bewegungen könnte hier ein erstes Zeichen gesetzt haben. Für die EUR-Bullen wird die mittelfristige Abwärtstrendlinie (siehe D1- oder W1-Chart) entscheidend sein. Diese befindet sich derzeit bei 1,17. Ein Ausbruch würde weiteres Aufwärtspotenzial freisetzen. Andererseits könnte ein Schlusskurs unterhalb der 1,15 die Hoffnungen trüben.
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