Nach dem Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs letzte Woche stellte Bundeskanzlerin Merkel die Ergebnisse zum Thema Migrationspolitik vor. In Deutschland hat sich die Situation aufgrund eines möglichen Alleingangs des Innenministers und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer im Hinblick auf die Zurückweisung von Migranten an deutschen Grenzen zugespitzt. Nach einem angekündigten Rücktritt könnte das für heute Nachmittag geplante Spitzentreffen (17:00 Uhr) mit der CDU in Berlin die letzte Chance auf eine Einigung sein. Dieses wird für die Ausrichtung der Asylpolitik als auch die politische Zukunft Seehofers von großer Bedeutung sein. Laut Reuters soll Seehofer für seinen “Masterplan Migration” bei der CSU-Spitze zwar “eine große, aber keine einhellige Zustimmung” erhalten haben. Des Weiteren sind die kritischen Äußerungen zur konkreten Umsetzung der in Brüssel arbeitenden Punkte zu erwähnen, unter anderem von Alexander Dobrindt und dem EU-Ratspräsidenten Tusk.
Am Freitag waren die Reaktionen bei den EUR-Bullen durchaus positiv. Nach einem Abpraller an der wichtigen Unterstützungsmarke von 1,15 bewegte sich der EURUSD wieder Richtung Norden. Zum Wochenschluss gab es sogar einen kleinen Gewinn, außerdem wurde die 20-Tage-Linie leicht überschritten. Doch kann an diese Entwicklung angeknüpft werden bzw. handelt es sich hierbei um eine nachhaltige Bodenbildung? Viele sind skeptisch und sehen vor allem einen zukünftig starken USD als treibende Kraft für das Währungspaar. Aktuell notiert das Paar bei 1,1651. Das entspricht einem leichten Verlust von 0,12% im frühen Handel.
Der deutsche Leitindex setzt seine Abwärtsbewegung zu Beginn der neuen Handelswoche mit einem bärischen Gap fort. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert dieser bei 12.132 Punkten. Insgesamt wurden die heutigen Verluste bisher auf 1,14% ausgebaut. Technisch gesehen gibt es auch weiterhin Abwärtspotenzial, insbesondere da wir uns nahe der letzten Wochentiefs aufhalten. In kleineren Zeiteinheiten sollte man dennoch nach ersten Umkehrsignalen Ausschau halten. Käufer sollten hier allerdings nicht allzu optimistisch sein, da alle wichtigen Widerstände vor uns liegen und die Handelskonflikt-Thematik sich möglicherweise weiter zuspitzen könnte. Weitere Neuigkeiten oder Tweets von US-Präsident Trump könnten weiterhin für eine erhöhte Volatilität sorgen.
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