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Marktkommentar: Nasdaq verliert über 4%

08:16 11. Oktober 2018
  • Wall Street: Stärkster Einbruch seit Februar 2018
  • DE30 erreicht tiefstes Niveau seit Februar 2017
  • Brent prallt bei 85 USD ab (Kurs aktuell: 82 USD)

Für die Wall Street ging es am Mittwoch ausschließlich Richtung Süden. Alle drei großen US-Aktienindizes (S&P 500, Nasdaq, Dow Jones) verbuchten Kursrückgänge von über 3% (Nasdaq sogar über 4%). Damit wurde ein ordentlicher Teil der diesjährigen Gewinne abgegeben. In den letzten Handelstagen waren bereits einige Anzeichen für korrektive Bewegungen erkennbar, doch die Rückgänge haben gestern ein ähnliches Ausmaß angenommen wie beim Einbruch im Februar 2018. Die Tagesschlusskurse waren gleichzeitig auch die Tagestiefs und die Futures setzen auch nachts ihre Abwärtsbewegung fort. Der technologielastige Nasdaq verbuchte hierbei die größten Verluste und testet aktuell die Hochs vom Mai bzw. die Tiefs vom Juni.

Der DE30 folgte seinen Pendants aus den USA und verlor am Donnerstag über 300 Punkte. Im D1-Chart war die Grundtendenz bereits bärisch, doch eine Hammer-Kerzenformation (langer unterer Schatten) hätte eher auf eine kurzfristige Erholung hingewiesen. Doch bereits um 9:00 Uhr morgens startete der deutsche Leitindex seine Abwärtsbewegung, die sich im Laufe des Handelstages immer weiter beschleunigte. Alle nennenswerten Unterstützungen wurden unterschritten. Aktuell notiert der Kurs bei 11.507 Punkten, das ist das tiefste Niveau seit Februar 2017. Im W1-Chart sind wir damit nur etwa 100 Punkte vom 200er SMA entfernt. Bei 11.430 Punkten ist außerdem eine schwache Unterstützung zu finden, ausgehend von einem Hoch im Jahr 2015. Doch reicht dies, um einen weiteren Abverkauf zu verhindern? Angesichts der jüngsten Dynamik sowie der heutigen bärischen Eröffnung (knapp 140 Punkte) spricht derzeit einiges für eine Fortsetzung des Trends.

Beim Ölmarkt wurde die Rallye gestoppt. Nachdem die Ölsorte Brent letzte Woche das höchste Niveau seit Oktober 2011 erreichte, geriet der Preis unter Druck. Am vergangenen Dienstag scheiterte der Ausbruchsversuch an der 85 USD-Marke und am Mittwoch war eine Abwärtsbewegung in Richtung 82 USD zu beobachten. Trotz der bereits fortgeschrittenen Trendphase, wäre angesichts der Auswirkungen des Hurrikans “Michael” (Florida) mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Gestern Abend sorgte der durch das API signalisierte Aufbau der Rohöllagerbestände von 9,75 Mio. Barrel für eine ziemliche Überraschung. Die Folge war ein weiterer Rückgang. Die Ölhändler werden daher den heutigen offiziellen Daten des US-Energieministerium Aufmerksamkeit schenken, um diese zu überprüfen. Erwartet wird ein Lageraufbau von 2,6 Mio. Barrel.       

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