- Positive Signale von US-Finanzminister Steven Mnuchin
- Juncker-Trump-Treffen am Mittwoch im Mittelpunkt
- DE30: Es besteht weiterhin Abwärtspotenzial
- EURUSD seit Mitte-Mai im Konsolidierungsbereich
Der US-Finanzminister Steven Mnuchin sprach beim Finanzminister-Treffen der G20-Staaten im argentinischen Buenos Aires davon, dass Trumps Regierung bereit wäre, um über eine gemeinsame Zolllösung zu diskutieren (für G7-Staaten). Er sagte “Wir unterstützen den Gedanken, dass der Handel für die Weltwirtschaft wichtig ist, aber er muss zu fairen und gegenseitigen Bedingungen erfolgen”. Dies ist grundsätzlich ein gutes Zeichen, allerdings sollte man sich auch nicht zu früh zu viele Hoffnungen machen. Wir kennen die Unberechenbarkeit Trumps und seinen protektionistischen Kurs ganz nach dem Motto “America First”. Interessant ist jedoch, dass es vor allem um die EU ging. Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire schärfte allerdings seinen Ton ”Wir weigern uns, mit einer Pistole auf der Brust zu verhandeln” und forderte eine Aufhebung bereits anfallender sowie drohender Zölle. Aus Deutschland waren die Reaktionen deutlich zurückhaltender.
Letztendlich wird man jedoch auf die Interessen der anderen Partei eingehen müssen. Eine Zusammenarbeit dürfte die einzige Möglichkeit sein, denn in Zeiten der Globalisierung ist die wirtschaftliche Verflechtung so hoch, dass man bei einer Eskalation letztendlich nicht wirklich von Gewinnern und Verlierern sprechen kann. Natürlich haben stark exportabhängige Länder, wie unter anderem Deutschland, am meisten zu verlieren, doch am Ende wird es auch die USA treffen. Die große Frage ist also: Handelt es sich nur um leere Drohungen oder sind die USA wirklich bereit, den Welthandel und somit auch das Wachstum der nächste Jahre aufs Spiel zu setzten? Das am Mittwoch in Washington stattfindende Treffen zwischen EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und US-Präsident Donald Trump könnte möglicherweise der Schlüsselpunkt für neue positive Entwicklungen sein. Hier handelt es sich allerdings nicht um Verhandlungen, sondern lediglich um erste Gespräche.
Am Freitag geriet der DE30 ziemlich unter Druck und beschleunigte nach einem Abpraller an der 200-Tage-Linie seine Abwärtsbewegung rasant. Etwas oberhalb einer wichtigen Unterstützungszone bei 12.430 Punkten wurde diese jedoch gestoppt. Ein Teil der Verluste konnte aber wieder ausgeglichen werden. Dies ist vorerst ein gutes Signal für die Bullen, allerdings müssen diese bald aktiv werden, um das Vertrauen in den deutschen Leitindex wiederherzustellen. Solange zahlreiche Widerstände noch vor uns liegen, besteht weiterhin Abwärtspotenzial. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der DE30 bei 12.511 Punkten, das entspricht einem kleinen Tagesverlust von 0,11%.
Letzte Woche konnte der EUR einen erneuten Angriffsversuch der USD-Bullen verteidigen. Doch kurstechnisch hat sich seit Mitte-Mai nicht wirklich was getan. Die langen unteren Schatten (W1-Chart) sowie die zahlreichen Abpraller an der langfristigen Aufwärtstrendlinie, beginnend Anfang 2017, könnten für eine baldige Erholung beim EURUSD-Paar sprechen. Ein nachhaltiger Schlusskurs unterhalb dieser Trendlinie würde das große Bild wiederum stark verändern. Entscheidend werden wie immer die makroökonomischen Veröffentlichungen sein. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert das Paar über der psychologisch wichtigen 1,17-Marke und realisiert im frühen Handel einem minimalen Tagesverlust von 0,05%.
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