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09:20 · 28. August 2018

Marktkommentar: Neues Handelsabkommen zwischen den USA und Mexiko

  • Druck auf Kanada erhöht sich nach neuem Abkommen
  • Neue Nachrichten zum USA/EU-Handelskonflikt
  • Höhere Risikobereitschaft am deutschen Aktienmarkt

In Nordamerika gibt es ein neues Handelsabkommen zwischen den USA und Mexiko. Das 24 Jahre alte nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA soll damit ersetzt werden. Donald Trump drohte damit das NAFTA-Abkommen aufzulösen und forderte eine Neuausrichtung. Nach monatelangen Verhandlungen kam es nun endlich zu einer Einigung. Beide Länder sind stark voneinander abhängig, daher spielt die Integration in Nordamerika eine wesentliche Rolle. Kanada könnte nun unter Druck stehen, die Forderungen der beiden Länder zu akzeptieren. Der US-Präsident drohte bereits mit möglichen Strafzöllen auf US-Importe. Insbesondere die kanadische Autoindustrie könnte hier betroffen sein. Allerdings steht Kanada weiterhin in Kontakt mit seinen Verhandlungspartnern, daher könnte man sogar noch diese Woche Neuigkeiten erwarten.   

Am Montagnachmittag gab es ein Telefonat zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump. Beide Seiten sollen sich bereit erklärt haben, die Handelsbeschränkungen abzubauen und eine engere Zusammenarbeit anzustreben. Nach einer drohenden Eskalation zwischen den USA und der EU beim Thema Handelskonflikt ist dieses Signal als äußerst positiv zu bewerten. Doch die Verhandlungen sind noch im vollen Gange und bislang haben wir keine konkreten Umsetzungspläne gesehen. Kurzfristig könnte sich dies aber entsprechend auf die Aktienmärkte auswirken. Der S&P 500 hatte gestern bereits ein neues Allzeithoch bei 2.899 Punkten ausgebildet.    

Der DE30 könnte seine Erholung von Anfang letzter Woche weiter fortsetzen. Insgesamt ist am deutschen Aktienmarkt wieder eine höhere Risikobereitschaft zu beobachten. Außerdem nähern wir uns wieder dem Widerstand bei 12.600 Punkten sowie der 200-Tage-Linie. Es gibt also wieder etwas Grund zum Optimismus. Für eine Wiederaufnahme des langfristigen Trends müssen die Bullen jedoch ihren Kurs halten. Die 50-Tage-Linie bei der psychologisch wichtigen 12.500 Punkte-Marke könnte wiederum als erste wichtige Unterstützung dienen. Vom aktuellen Niveau sind dies knapp 60 Punkte.  

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