- USA und China könnten Gespräche fortsetzen
- Wall Street: Aufwärtsdynamik gebremst
- Einiges spricht für stärkeren CAD
- WTI wieder unter 70 USD-Marke
Beim Handelskonflikt zwischen den USA und China drohte jüngst eine erneute Eskalation. Donald Trump kündigte neue Strafzölle an und China bereitete einen Vergeltungsschlag vor. Doch es könnte einen Hoffnungsschimmer geben. Am Mittwoch soll US-Finanzminister Mnuchin der chinesischen Regierung ein Angebot für weitere Gespräche gemacht haben. Angesichts der letzten Entwicklungen ist dies eine positive Nachricht, doch die Erwartungen sollten hier nicht zu hoch gesetzt werden: Die Interessenkonflikte bleiben bestehen und die Kompromissbereitschaft dürfte weiter begrenzt sein. Doch beide Seiten wissen genau, wie wichtig eine baldige Lösung für das globale Wirtschaftswachstum ist. Peking soll sich bereits für eine Fortsetzung der Gespräche ausgesprochen haben. Die Auswirkungen machen sich bereits in den Daten bemerkbar und setzten die weltweiten Aktienmärkte unter Druck. Nur die Wall Street scheint hier recht widerstandsfähig zu sein. Sollte die Situation jedoch tatsächlich eskalieren, werden auch die USA stark darunter leiden. Der S&P 500 und der Nasdaq sind gerade dabei, ihre Verluste der letzten Woche auszugleichen. Gelingt ihnen die Aufholjagd oder könnten die Bearish-Engulfing-Muster (W1-Chart) für Unruhen sorgen? Der Dow Jones konnte letzte Woche zwar einen Abverkauf abwehren, doch auch hier sind die Marktteilnehmer etwas unentschlossen. Die positiven Nachrichten könnten dennoch für neue Anstiege sorgen, zumindest kurzfristig.
Bei der Neuausrichtung des NAFTA-Abkommens zwischen den USA und Kanada hat es zu Beginn der Woche wieder positivere Töne gegeben. Die kanadische Außenministerin Chrystia Freeland versicherte zwar, dass noch einiges an Arbeit erledigt werden müsse, doch die Märkte scheinen recht optimistisch zu sein. Die Verhandlungen werden am Donnerstag fortgesetzt, sodass eine weitere Annäherung erzielt werden könnte. Mit Mexiko haben die USA bereits ein Abkommen geschlossen. Insgesamt beläuft sich das jährliche Handelsvolumen der drei Länder auf eine Billion USD. Für beide Seiten dürfte das Abkommen daher von großer Bedeutung sein. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass die USA derzeit auch ein Handelsabkommen mit Japan anstrebt, Ende September könnte ein Treffen stattfinden.
Beim USDCAD ist in dieser Woche eine regelrechte Trendwende zu beobachten. Im Wochenchart könnte das Paar eine Bearish-Engulfing-Formation ausbilden, zumindest wenn sich die technische Lage bis Freitagabend nicht wesentlich verändert. Ende August kam es bereits zu einem Ausbruchsversuch, doch dieser wurde bisher erfolgreich abgewehrt. Zusammen mit den gestrigen schwachen EPI-Werten (Erzeugerpreisindex) und der Korrelation zum Ölpreis könnte es Aufwärtspotenzial für den CAD geben. Der WTI-Preis ist in dieser Woche aufgrund der Sorgen um Hurrican Florence und der bevorstehenden US-Sanktionen gegenüber dem Iran (4. November) stark gestiegen. Kurzfristig sorgte der gestrige Rückgang der Rohöllagerbestände von 5,3 Mio. Barrel (siehe DoE-Bericht) für weiteren Auftrieb. Allerdings konnten die letzten Gewinne nicht gehalten werden. Im frühen Handel notiert WTI wieder unter der 70 USD-Marke.
Offenlegung gemäß § 80 WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte
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