- Handelspolitik belastet Wall Street
- DE30-Bären dominieren Handelsbeginn
- EURUSD am Morgen unter Druck
An der Wall Street war in den letzten Handelstagen eine zurückgehende Risikobereitschaft zu beobachten. Handelt es sich nur um eine kurzfristige korrektive Bewegung oder könnten wir bereits die Höchststände beim S&P 500 und Nasdaq gesehen haben? Die Bewertung der NAFTA-Verhandlungen sowie des US-China-Handelskonflikts dürften hier ins Gewicht fallen. Allgemein haben die makroökonomischen Daten aus den USA letztens eine gewisse Schwäche gezeigt. Beim ISM-Index zum verarbeitenden Gewerbe war am Dienstagnachmittag jedoch genau das Gegenteil der Fall. Dieser zeigte nicht wie erwartet einen Rückgang von 58,1 auf 57,6 Punkte, sonder einen ordentlichen Anstieg auf 61,3 Punkte. Ein ähnlicher Wert wurde das letzte Mal im Juni 2004 gesehen und bestätigt die gute Verfassung der US-Industrie.
Der DE30 setzt am Mittwoch seine Abwärtsbewegung in Richtung 12.100 Punkte fort. Das bärische Gap von knapp 50 Punkten spiegelt das zurückgehende Vertrauen in den deutschen Aktienmarkt wieder. Sollte den Käufern eine Verteidigung des genannten Unterstützungsbereiches nicht gelingen, dürfte sich die Stimmung weiter verschlechtern. Nächste Anlaufstelle wären dann die 11.900 und 11.430 Punkte. Der Abstand zur 200-Tage-Linie wird damit immer größer und die langfristige Trendlinie im W1-Chart wurde bereits deutlich unterschritten. Nach einer Aufholjagd bis Ende Freitagabend sieht es aktuell nicht aus.
Der USDIDX konnte bislang seine Aufwärtsdynamik von Dienstagvormittag nicht aufrechterhalten. Nach einem Abpraller an den Hochs von letzter Woche bei 95,20 Punkten wäre eine neue Aufwärtsbewegung aber durchaus möglich. Der USD glich den leichten Rückgang von heute Nacht gegenüber dem Währungskorb bereits aus. Die Chancen für eine erneute Aufwertung am Mittwochvormittag stehen daher nicht schlecht. Ein Schlusskurs oberhalb der 95,525 Punkte könnte außerdem mehr Käufer anlocken, dies wäre der höchste Stand seit zwei Wochen. Die erwähnte 95,20-Marke könnte als kurzfristige Unterstützungszone fungieren. Ansonsten würde der etwas darunter notierende 100er EMA für zusätzlichen Halt sorgen. Aufgrund der Gewichtung (EUR mit 57,6%) ist beim EURUSD im frühen Handel ein Rücksetzer zu beobachten. Gestern waren die EUR-Bullen zwar in der Lage die Unterstützung bei 1,1530 (siehe H4-Chart) zu verteidigen. Sollte die 1,16-Marke jedoch nicht bald zurückerobert werden, wäre ein erneuter Test der genannten Unterstützung das wahrscheinlichste Szenario.
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