- Interessanter Intraday-Handel in den USA
- Brexit-Unsicherheit belastet weiterhin GBP
- ZEW-Konjunkturerwartungen verbessern sich
Nach einem schwachen Wochenstart erlebte die Wall Street gestern einen recht turbulenten Handelstag. Trotz einiger positiver Nachrichten hatten die Käufer letztendlich starke Schwierigkeiten die Intraday-Gewinne zu halten. Berichten zufolge könnte China die Autozölle auf US-Importe von derzeit 40% auf 15% reduzieren, für andere Länder wurde der Zollsatz bereits am 1. Juli von 25% auf 15% gesenkt. Bei einer tatsächlichen Umsetzung könnten diese Fortschritte bzw. konkreten Pläne der allgemeinen Skepsis an den Märkten entgegenwirken und die Verhandlungsgespräche zwischen den USA und China innerhalb der knapp bemessenen 90-Tage-Frist voranbringen.
Bloomberg berichtete außerdem, dass Donald Trump bereit wäre im Huawei-Fall (Finanzchefin wurde in Kanada verhaftet) einzugreifen, um mit Peking einen Deal zu erreichen. Der marktbreite S&P 500 fiel um 0,04% auf 2.637 Punkten, der Leitindex Dow Jones um 0,22% auf 24.370 Punkte und dem NASDAQ gelang ein kleiner Anstieg von 0,16% auf 7.031 Punkte. Die Wall Street erlitt am Dienstag zwar einen heftigen Rückschlag im Intraday-Handel, allerdings sind während einer ordentlichen Asien-Sitzung die Futures der drei großen US-Aktienindizes ebenfalls gestiegen. Kann man an die Gewinne angeknüpfen? Die Stimmung ist weiterhin angeschlagen und könnte eine Erholung erschweren.
Nachdem Theresa May am Montag die Brexit-Abstimmung im britischen Parlament annullierte, ließ sie die europäischen Anleger weiter im Ungewissen. Angesichts der geringen Unterstützung in ihrer Heimat für ihren mit der EU ausgehandelten Brexit-Deal, muss sich die britische Premierministerin heute Abend einem Misstrauensvotum stellen. Sollte die Abstimmung negativ für May ausfallen, wäre dies wohl das Ende Ihrer Karriere als Premierministerin. GBPUSD baute am Dienstag seine Wochengewinne aus und notiert im heutigen frühen Handel mit 1,2490 auf dem tiefsten Stand seit April 2017. Vor dem am Donnerstag anstehenden EU-Gipfel sucht May das Gespräch mit anderen europäischen Führungskräften. Gibt es noch Hoffnung, bis zum geplanten EU-Austritt am 29. März 2019 einen “harten” Brexit zu vermeiden bzw. das Vertrauen in die britische Währung wiederherzustellen?
Überraschenderweise verbesserten sich die ZEW-Konjunkturerwartungen von -24,1 auf -17,5 Punkte. Damit bleibt der Frühindikator immer noch im negativen Bereich, dennoch sorgte die zu beobachtende Aufwärtstendenz für etwas mehr Optimismus am deutschen Aktienmarkt. Nach der Veröffentlichung (Dienstag, 11:00 Uhr) kam es daher zu Kursanstiegen und im Gegensatz zur Wall Street konnte der DE30 mit +1,49% gestern ein ordentliches Plus verzeichnen. Mit der höheren Eröffnung am Mittwoch zeigen die Bullen weiter Stärke, der Abstand zur psychologisch wichtigen 11.000 Punkte-Marke bleibt mit etwa 140 Punkte jedoch recht groß. Sehen wir eine Annäherung oder drehen die Bären den Kurs um? Am frühen Morgen scheitern wir am lokalen Hoch bei 10.880 Punkten, außerdem erhöht das offene Gap das kurzfristige Abwärtsrisiko.
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