- USD gewinnt nach FOMC-Ergebnissen an Stärke
- Wall Street-Indizes geraten unter Druck
- EURUSD fällt zurück in Konsolidierungsbereich
Am Mittwochabend reagierte die Wall Street vorerst positiv auf den Zinsentscheid des FOMC. Doch während der anschließenden Pressekonferenz mit Fed-Vorsitzenden Jerome Powell gab der US-Aktienmarkt seine Gewinne wieder ab und geriet bis zum Ende der US-Sitzung ziemlich unter Druck. Der S&P 500 und der Dow Jones notieren nahe ihrer Wochentiefs. Der Nasdaq konnte aufgrund seiner stärkeren Wochen-Performance die Rückgänge etwas besser verkraften. Doch was ist genau passiert?
Die Fed hat wie erwartet den Zinskorridor auf 2,0% bis 2,25% angehoben und der Dot-Chart zeigt, dass 12 von 16 Mitgliedern sich für eine weitere Zinserhöhung im Dezember aussprechen. Das wäre insgesamt die vierte in diesem Jahr. 2019 sollen drei weitere folgen und die Projektionen deuten hier auf ein konstantes Wirtschaftswachstum hin. Das BIP-Wachstum wird für 2019 auf 2,5% geschätzt und soll dann bis 2021 schrittweise auf 1,8% zurückgehen. Diese Entwicklung kann auf die nachlassenden Effekte der Steuerreform und der niedrigeren Staatsausgaben zurückgeführt werden. Die Inflation dürfte bis 2021 beim Ziel von 2% liegen. Bei der Arbeitslosenquote wird im nächsten Jahr mit einem weiterer Rückgang auf 3,5% gerechnet (aktuell bei 3,9%). Jerome Powell bestätigte diese Punkte in seiner Rede. Allerdings sagte er auch, dass in den USA nicht alle von der starken Konjunktur profitieren würden und man allmählich zu einer geldpolitischen Normalisierung zurückkehren werde.
Insbesondere die Devisenhändler schienen auf die neuen Ergebnisse der US-Notenbank gespannt zu sein. Denn kurstechnisch hatte sich beim EURUSD in dieser Woche im Vergleich zum Schlusskurs vom Freitag (siehe D1-Chart) bisher nichts getan. Der Markt favorisierte zwar im Intraday-Handel meist die Oberseite, doch die zahlreichen Ausbruchsversuche scheiterten und die Gewinne wurde meist wieder abgegeben. Ein nachhaltiges Überwinden der 1,8-Marke war daher nicht möglich. Im Gegenteil sorgte die allgemeine USD-Stärke am Mittwochabend für einen Schlusskurs unterhalb der 1,1750. Das Paar notiert also wieder im Konsolidierungsbereich der letzten Monate. Ist die Trendwende damit gescheitert? Nicht unbedingt. Doch bereits ab 7:00 Uhr verlor der EURUSD weitere 50 Pips und testet derzeit die August-Hochs bei 1,17.
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