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09:53 · 25. Februar 2019

Marktkommentar: “Wesentliche Fortschritte” bei Handelsgesprächen

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++ Neue Annäherungen sprechen für Handelsabkommen ++ Zollfrist wird verlängert, Trump-Xi-Treffen wäre möglich ++ Abwärtsrisiken nach Raketenstart 2019 zu berücksichtigen ++ DE30 baut Gewinne aus, 11.500 Punkte im Fokus der Händler ++

Die Sorgen um eine Verlangsamung der Weltwirtschaft ließen aufgrund positiver Signale beim Handelsstreit zwischen den USA und China nach und gaben den Märkten einen Grund für eine weitere Erholung. Die offiziell am Freitag endenden Verhandlungsgespräche wurden über das Wochenende verlängert und dank “wesentlicher Fortschritte” kündigte US-Präsident Donald Trump über Twitter eine Aufschiebung der Zollfrist an. Beide Seiten scheinen sich u.a. bei den Themen Technologietransfer, Landwirtschaft, Dienstleistungen und Währung angenähert zu haben. Ein Deal bis zum 1. März ist zwar unwahrscheinlich, allerdings sprechen die neuen Entwicklungen für einen weiteren Waffenstillstand und ein mögliches Trump-Xi-Treffen in Mar-a-Lago Resort in Florida könnte zu einer Beilegung des Handelsstreits führen. Details zum Umfang der neuen Frist und zum Zeitpunkt eines Trump-Xi-Treffens blieben allerdings aus. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua bewerte die Verhandlungsrunde ebenfalls positiv, beschrieb die bilateralen Handelsstreitigkeiten jedoch als "langfristig, kompliziert und anstrengend” und betonte, dass in der kritischen Phase neue Unsicherheiten auftauchen könnten. Man sollte sich zudem bewusst sein, dass eine Vermeidung höherer Zölle und ein potenzieller Deal nicht das Ende des Handelskoflikts bedeutet. Die langfristigen strategischen Ziele beider Länder dürften weiter im Fokus stehen und ein Abkommen garantiert nicht, dass alle beschlossenen Punkte auch eingehalten werden. Hierfür wären Kontrollmechanismen notwendig, um die Umsetzung zu überwachen und zu bewerten. Im Hinblick auf die Präsidentschaftswahlen 2020 könnte Trump aber an einem Deal interessiert sein, was die Aktienmärkte kurzfristig beflügeln könnte.

Die Wall Street ist einem erhöhten Abwärtsrisiko ausgesetzt, da charttechnisch gesehen bereits überkaufte Zustände erreicht wurden und das Potenzial nach übermäßigem Optimismus für Enttäuschungen hoch ist. Am Freitag stieg der marktbreite S&P 500 um 0,64% auf 2.793 Punkte und die Futures profitieren zu Beginn der neuen Handelswoche von einer höheren Risikobereitschaft, was zum Ausbilden neuer Jahreshöchststände führte.

Der DE30 erreichte am Montagmorgen in seiner Aufwärtsbewegung ebenfalls ein neues Jahreshoch bei 11.536 Punkten und nimmt im D1-Chart Kurs auf die Hochs vom November und Dezember sowie den 200er EMA auf.

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