- Wall-Street-Futures deuten auf tiefere Eröffnung hin
- Hoher Druck auf Peking und Washington nach schwachen Daten aus China
- GBP vor morgiger Brexit-Abstimmung im Fokus
Direkt zu Beginn der neuen Handelswoche stehen die chinesischen Aktienmärkte und die Wall-Street-Futures aufgrund enttäuschender Handelsdaten aus China unter Druck. Die Exporte und die Importe wiesen im Dezember mit Rückgängen von 4,4% bzw. 7,6% das schlechteste Ergebnis seit 2016 auf und der Handelsbilanzüberschuss stieg im Vergleich zum Vormonat von 44,71 auf 57,0 Mrd. USD an. Dies dürfte weitere Sorgen um eine Konjunkturabschwächung schüren und eine baldige Lösung im Handelsstreit mit den USA erfordern. Der marktbreite S&P 500 (2.573 Punkte) schloss am Freitag flach und verliert während der heutigen Asien-Sitzung 0,81% an Wert. Damit wird der wichtige Widerstand bei 2.600 Punkten vorerst respektiert. "Gleichzeitig scheint auch die US-Seite stärker unter Druck zu stehen, die Spannungen bei den Nachrichten über Wirtschaft und Finanzmärkte zu verringern als noch vor einigen Monaten” sagte Louis Kuijs, Chefökonom für Asien bei Oxford Economics in Hongkong. Die Skepsis gegenüber den bisherigen Verhandlungsfortschritten hat allgemein wieder zugenommen. Die Hoffnungen auf neue positive Impulse, um innerhalb der 90-Tage-Frist die Weichen für eine neue Handelsbeziehung zu stellen, liegen auf der für Ende des Monats geplanten USA-Reise des chinesischen Vizepremiers Liu He.
In Europa sorgte vor der morgigen Brexit-Abstimmung im britischen Parlament die Warnung von Theresa May hinsichtlich einer möglichen Blockade des EU-Austrittsprozesses für Aufmerksamkeit. Seit Monaten bleibt der EU-Austritt Großbritanniens ungeklärt und die Premierministerin scheint weiterhin keine Unterstützung für ihren mit der EU-ausgehandelten Brexit-Deal zu finden. “Es gibt einige in Westminster, die den Brexit verzögern oder sogar stoppen wollen und die jedes ihnen zur Verfügung stehende Mittel nutzen werden, um dies zu tun”, lautet es in einem Manuskript in einer für heute angesetzten Rede von May. Der Hauptstreitpunkt bleibt weiterhin die zukünftige Grenzfrage zwischen Nordirland und dem EU-Mitgliedsstaat Irland, der sogenannte “Backstop”. GBPUSD baute am Freitag seine Gewinne weiter auf 1,2865 aus, gerät aber im heutigen Handel (1,2828) unter Druck. EURUSD machte am Donnerstag nach dem Erreichen eines mehrmonatigen Hochs (1,1569) eine scharfe Umkehrung, die Verluste konnten jedoch oberhalb der 1,1450 begrenzt werden. Im frühen Handel (1,1478) setzt das Paar einen neuen Angriff an. Beim DE30 waren in der vergangenen Woche zahlreiche Annäherungsversuche an die psychologisch wichtige 11.000 Punkte-Marke zu beobachten. Nach einem schwachen Freitag sowie der schlechten Stimmung während der heutigen Asien-Sitzung eröffnet der deutsche Leitindex am Montag tiefer (10.808 Punkte). In diesem Kontext könnte eine neue Verkaufswelle auf dem Spiel stehen.
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