- NFP-Bericht könnte starken US-Arbeitsmarkt bestätigen (Freitag, 14:30 Uhr)
- Fed scheint Zinsen im September zu erhöhen
- EURUSD wartet auf Ausbruch aus Konsolidierung
Die Fed hat im August von Zinsänderungen abgesehen, aber eine optimistische Sicht auf die Wirtschaft scheint eine dritte Zinserhöhung beim nächsten Treffen im September nahe zu legen. Dies hat den EURUSD leicht nach unten gedrückt, das Paar notiert aber weiterhin in seinem Konsolidierungsbereich. Kann der NFP-Bericht einen lang ersehnten Impuls liefern? Der Bericht gehört zu den am häufigsten gehandelten Veröffentlichungen, da er eine breite Palette wichtiger Indikatoren enthält: Arbeitslosenquote, Beschäftigungsentwicklung und Lohnwachstum.
Was ist von dem Bericht zu erwarten?
Die Märkte konzentrieren sich typischerweise zuerst auf die Veränderung der Beschäftigungszahlen. Die letzten zwei Monate waren solide und die erste Hälfte des Jahres 2018 lag deutlich über dem Durchschnitt von 2011-2017 (202 Tsd. vs 175 Tsd). Darüber hinaus war der Juli statistisch gesehen ein überdurchschnittlicher Monat und ein starker ADP-Bericht (+219 Tsd.) deutet auf einen Wert über 200 Tsd. hin. Ein höheres Tempo bei der Schaffung von Arbeitsplätzen könnte ein solides Argument für die Zentralbank sein, dass die Wirtschaft höheren Zinssätzen standhalten kann.
Wenn es um das Beschäftigungswachstum geht, war der Juli in diesem Jahrzehnt ein solider Monat. Quelle: Macrobond, XTB Research
Die US-Arbeitslosenquote von 3,9% ist bereits so niedrig, dass die Fed sich keine Sorgen mehr darüber macht und in dem neuen Bericht nicht allzu viel Aufmerksamkeit bekommen wird. Was jedoch nicht übersehen wird, ist das Lohnwachstum. Dieses hat sich zwar verbessert, aber 2,7% im Jahresvergleich (Mai und Juni) ist etwas schwächer als von der Fed angestrebt. Der Konsens für diese Komponente ist 2,7% und wir sehen eine Chance für einen Anstieg auf 2,8%. Die Märkte brauchen jedoch möglicherweise eine noch höhere Rate, um wirklich stark zu reagieren.
Das Lohnwachstum bleibt moderat und die Chance für eine Erholung über 3% in den kommenden Monaten sieht recht dünn aus. Quelle: Macrobond, XTB Research
EURUSD im Chart
Die EURUSD-Konsolidierung ist auf dem Monats-Chart klar zu erkennen, da das Paar zwei Monate lang keine entscheidende Bewegung machen konnte und sowohl im Juni als auch im Juli unsichere Kerzenmuster ausgebildet hat. Ein Durchbruch bei 1,1500 oder 1,1860 ist erforderlich, um die nächste Richtungsbewegung einzuleiten. Man könnte möglicherweise eine Kopf-Schulter-Formation erkennen, allerdings fehlt noch der rechte Arm. Der linke Arm hatte ein Hoch bei fast 1,21.
Der EURUSD konnte sich im Juni und Juli nicht für eine Richtung entscheiden. Sehen wir im August einen nachhaltigen Ausbruch? Quelle: xStation 5
Der H4-Chart zeigt eine Annäherung an die jüngste engere Konsolidierung mit einem breiten unteren Bereich unter 1,16 und einem deutlich präziseren Widerstandsbereich um die 1,1750. Da das Paar infolge der konstruktiven FOMC-Stellungnahme auf 1,1620 gefallen ist, müssen Käufer schnell handeln, wenn sie diesen Kampf nicht verlieren wollen.
In einer kleineren Zeiteinheit bewegen wir uns in der Konsolidierung zwischen 1,1570 und 1,1750 auf die untere Grenze zu. Quelle: xStation 5
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