- Chinesische Daten diese Woche unter den wichtigsten Veröffentlichungen
- Kanadische Investoren warten auf Arbeitsmarktbericht
- US-Verbraucherpreisindex (Juli) wichtigster Indikator für USD und US-Indizes
Donald Trump hat dafür gesorgt, dass das Thema Handelskonflikte nicht in Vergessenheit gerät. Seine Initiative, höhere Strafzölle auf chinesische Importe in Betracht zu ziehen, macht Händlern zurecht Angst. Der US-Präsident ist offenbar bereit den Einsatz zu erhöhen, um seine Forderungen durchzusetzen. Die Daten aus China fangen bereits an, sich zu verschlechtern, daher könnte man sich folgendes fragen: Stehen wir kurz vor einer globalen konjunkturellen Verlangsamung?
Daten aus China: Handel (Mittwoch), Inflation (Donnerstag), neue Kredite (Freitag)
Ist China erneut ein Risiko für die globalen Märkte? Die gegenwärtige Abwertung des Yuan ist anders als die von 2015, die damals zum "August-Schock" an den Märkten führte. Dennoch gibt es bereits erste Warnsignale: Alle vier Einkaufsmanagerindizes verschlechterten sich im Juli. Eine derartige Situation hatten wir zuletzt im April 2017 beobachten können. Die größte Risikoquelle (25% Zölle auf chinesische Waren im Wert von 200 Mrd. USD) könnte jedoch noch vor uns liegen. In diesem Kontext werden Händler genau prüfen, ob die Wirtschaft bereits Schaden genommen hat.
USA, VPI-Inflation (Freitag, 14:30 Uhr)
Die US-Inflation stieg im Juni auf ein 6-Jahreshoch von 2,9% im Jahresvergleich. Das könnte aber zumindest für einige Zeit der Höhepunkt gewesen sein. Die Ölpreise stabilisierten sich, der US-Dollar gewann an Wert und höhere Basiseffekte könnten die Inflation auf ein niedrigeres Niveau bringen. Das wird die Fed im September nicht davon abhalten, die Zinsen zu erhöhen. Trotzdem könnte es zumindest ein Argument dafür sein, dass diese positive Entwicklung für den USD bereits von den Märkten verbraucht wurde.
Kanada, NFP-Bericht (Freitag, 14:30 Uhr)
Der NFP-Bericht aus den USA liegt bereits hinter uns, aber für die CAD-Händler werden die Emotionen auch an diesem Freitag hoch sein, da das kanadische Pendant veröffentlicht wird. Der starke Arbeitsmarkt, steigende Löhne und eine höhere Inflation veranlassten die Bank of Canada, der Fed auf dem Weg zu höheren Zinsen zu folgen. Ein solider Bericht würde diesem Trend entsprechen.
Der EURAUD hat auf die bemerkenswerte Unterstützung verzichtet. Könnte dies zu einem Pullback führen? Quelle: xStation 5
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