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08:40 · 30. Juli 2018

Wirtschaftskalender: Drei marktrelevante Ereignisse diese Woche

  • Daten zum US-Immobilienmarkt am Nachmittag
  • BoE und Fed treffen diese Woche ihre Zinsentscheide
  • Inflationsdaten der Eurozone am Dienstag im Fokus

Wie üblich ist der Wirtschaftskalender vom Montag relativ leer. Die Veröffentlichung der US-Hausverkäufe für Juni ist für den Nachmittag (16:00 Uhr) geplant, daher könnte es zusätzliche Volatilität bei USD-gebundenen Währungspaaren geben. Den von Bloomberg befragten Ökonomen zufolge dürften wir einen Anstieg von 0,2% im Monatsvergleich sehen, gegenüber einem Rückgang von 0,5% im Mai. Abgesehen davon erhalten wir die VPI-Inflationsdaten aus den Ländern der Eurozone, wobei der deutsche Wert die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen sollte (14:00 Uhr). Denken Sie daran, dass das Update für die gesamte Eurozone morgen um 11:00 Uhr veröffentlicht wird.

Auf was sollten Sie diese Woche noch achten?
Die letzte Woche war etwas enttäuschend was die Daten anbelangt, dafür könnte diese Woche umso spannender werden. Denn, wenn die Inflationsdaten aus den USA und der Eurozone es nicht in die Top 3-Liste schaffen, wissen wir, dass es eine sehr interessante Woche wird. Könnte dies ein Signal für die Hauptwährungspaare sein, die in letzter Zeit eine Konsolidierung erfahren haben?

FOMC-Zinsentscheid (Mittwoch, 20:00 Uhr)
Nach den Zinserhöhungen im Juni wird erwartet, dass die Fed in Wartestellung bleibt, da diesmal keine Pressekonferenz stattfindet. Die Händler werden jedoch nach Hinweisen Ausschau halten, die auf eine Zinserhöhung beim nächsten Treffen im September hindeuten. Eine Erhöhung wird zwar erwartet, ist aber noch nicht in Stein gemeißelt. Können wir diese Bestätigung nur zwei Wochen nach Trumps Kritik an der Fed-Geldpolitik erhalten? Ein klares Signal könnte positiv für den Dollar sein, das FOMC könnte sich aber auch Zeit für die Entscheidung lassen.
Betroffene Märkte: EURUSD, US500.

Zinsentscheid der Bank of England (Donnerstag, 13:00 Uhr)
Genauso wie erwartet wird, dass die Fed in Wartestellung bleibt, rechnen die Märkte damit, dass die BoE endlich eine Zinserhöhung vornimmt. Erinnern wir uns daran, dass die Zentralbank für das Frühjahr diesen Jahres eine Zinserhöhung angekündigt hatte. Diese musste jedoch wegen gemischter nationaler Daten und Brexit-Unsicherheiten nach hinten verschoben werden. Doch ehrlich gesagt haben sich die Daten nicht enorm verbessert. Dennoch sieht es so aus, als bestünde ein wachsender Konsens in der BoE für eine Anhebung. Bezüglich der Marktreaktionen sollten Sie bedenken, dass wenn die Zentralbank eine Zinserhöhung als ein einmaliges Ereignis bezeichnen sollte, dies sogar die Währung schwächen könnte.
Betroffene Märkte: GBPUSD, UK100.

Der NFP-Bericht (Freitag, 14:30 Uhr)
Dies wird eine sehr interessante Woche für den US-Dollar mit zahlreichen Veröffentlichungen und dem Zinsentscheid der Fed. Der NFP-Bericht vom Freitag ist einer jener Schlüsselberichte, die man im Auge behalten sollte. Der letzte Bericht zeigte, dass die Arbeitslosenquote auf 3,9% gesunken ist, das Lohnwachstum aber mit 2,7% im Jahresvergleich recht bescheiden ausfiel. Anleger könnten es daher schwer finden, sich dem US-Dollar anzuschließen, wenn sich das Lohnwachstum nicht beschleunigt. GOLD könnte hier ein interessanter Markt sein, da das Edelmetall in Zeiten eines starker US-Dollars zu kämpfen hatte.
Betroffene Märkte: USDJPY, GOLD.

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Der EURUSD konnte die Widerstandszone von 1,1715-1,1745 erneut nicht überschreiten. Das Paar könnte aber in dieser Woche eine weitere Chance auf eine Erholung bekommen, da einige wichtige Berichte für beide Währungen veröffentlicht werden. Quelle: xStation 5​​​​

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