Zusammenfassung:
- Endgültige EMIs aus europäischen Volkswirtschaften, britische Veröffentlichung im Fokus
- USA: ISM-Index zum Dienstleistungssektor am Nachmittag
- Einige Zentralbankreden stehen ebenfalls auf der Tagesordnung
Der Dienstag bringt zwar nicht viele wichtige makroökonomische Veröffentlichungen mit sich, allerdings kommt es an solchen Tagen oftmals zu einigen unerwarteten Ereignissen. Am Vormittag werden die Anleger aufmerksam auf die endgültigen Einkaufsmanagerindizes zum Dienstleistungssektor sowie dessen Pendant aus Großbritannien schauen. Am Nachmittag erhalten wir dann den US-ISM-Index zum Dienstleistungssektor für Mai. Des Weiteren lohnt sich ein Blick auf die Reden der BoE- und EZB-Notenbanker.
10:30 Uhr | Großbritannien, EMI zum Dienstleistungssektor: Die Bank of England scheint auf einem Hochseil zwischen einem schleppenden Wirtschaftswachstum und dem Risiko eines lebhafteren Preiswachstums zu gehen. Aus diesem Grund scheint jede Einsicht in die weichen Indikatoren besonders wichtig zu sein. Bis heute haben wir entsprechende Veröffentlichungen sowohl für den Herstellungs- als auch den Bausektor bekommen, allerdings konnte bislang kein beeindruckender Abpraller beobachtet werden. Wie Sie jedoch wissen liegt der Schwerpunkt jedes Monats auf den Dienstleistungen, dem größten britischen Wirtschaftssektor. Die aktuellen Schätzungen deuten auf einen leichten Anstieg auf 53 Punkte im Mai hin. Ebenfalls können die Indikatoren aus Spanien und Italien betrachtet werden (hier gibt es jedoch keine vorläufigen Werten).
16:00 Uhr | USA, ISM-Index für den Dienstleistungssektor: Der US-Dollar hat in den letzten Wochen extrem aufgewertet. Nun gibt es aber immer mehr Anzeichen dafür, dass diese Rallye bereits zu Ende gegangen ist. Obwohl sich der letzte NFP-Bericht im Hinblick auf die Veränderung der Beschäftigungszahlen als wirklich beeindruckend erwies, erhielten wir vor einiger Zeit ein paar enttäuschende Veröffentlichungen (die jüngste waren die gestern veröffentlichten Auftragseingänge). Nach dem Fed-Treffen in der nächsten Woche könnte man vermuten, dass die Risiken nach unten tendieren und auch wenn der EURUSD noch etwas nachgeben könnte, scheint im Moment die Marke von 1,1500/4500 der Tiefpunkt zu sein. Für den ISM wird erwartet, dass er einen Anstieg auf 57,5 Punkte (vorher 56,8) verzeichnen wird. Denken Sie daran, dass der JOLTS für April zur selben Zeit veröffentlicht wird, der prognostizierte Wert liegt hier bei 6,350 Mio.
22:30 Uhr | USA, wöchentlicher API-Bericht zu den Öl-Lagerbeständen: Öl hat einen großen Teil seiner Gewinne abgegeben, nachdem enthüllt wurde, dass Russland zusammen mit Saudi-Arabien die Produktionskürzungen bald lockern könnte. Das OPEC-Halbjahrestreffen wird noch in diesem Monat stattfinden und bis zu diesem Zeitpunkt sehen wir einige Abwärtsrisiken für Öl, sofern die US-Lagerbestände nicht erheblich fallen.
Folgende Reden von Zentralbankmitgliedern stehen heute auf der Agenda:
- 11:30 Uhr | Nowotny von der EZB
- 12:00 Uhr | Cunliffe von der BoE
- 19:30 Uhr | Weidmann von der EZB
Das GBPUSD kämpft um die Marke von 1,33. Die Reihe an weichen Indikatoren, die für heute geplant sind, könnten für die Richtung des Währungspaares entscheidend sein. Quelle: xStation 5
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