In der kommenden Woche erhalten wir zahlreiche makroökonomische Veröffentlichungen, insbesondere aus den USA und Großbritannien. Wie immer konzentrieren wir uns im Wochenausblick auf die wichtigsten Berichte. Händler sollten jedoch auch auf die geopolitischen Entwicklungen achten: Panik in der Türkei, Sanktionen gegenüber Russland und dem Iran sowie der Handelskonflikt in China. All diese Faktoren könnten zu Turbulenzen an den Märkten führen.
Daten aus den USA: Einzelhandelsumsätze und Industrieproduktion (Mittwoch), Wohnbaubeginne (Donnerstag), Verbrauchervertrauen (Freitag)
Der EURUSD fiel zwar am Freitag unter die 1,15-Marke, doch kann der US-Dollar diese Gewinne halten? Beachten Sie, dass die jüngsten Daten aus den USA weniger beeindruckend waren: Die ISM-Indizes gaben nach, einige Inflationswerte fielen schwächer aus und das Lohnwachstum wurde gestoppt. Da eine Zinserhöhung im September so gut wie eingepreist ist, könnten die aktuellen Daten geringere Auswirkungen haben als die allgemeine Marktstimmung. Hauptsächlich geopolitische Faktoren spielen hier eine Rolle. Dennoch sollten die neuen makroökonomischen Daten genauestens analysiert werden.
Betroffene Märkte: EURUSD, US500.
Daten aus Großbritannien: Inflation und Arbeitsmarkt (Mittwoch), Einzelhandelsumsätze (Donnerstag)
Obwohl die Bank of England im August die Zinsen erhöhte, geriet das Pfund weiter unter Druck. Die Händler sind besorgt, dass der Datenfluss in absehbarer Zukunft keine weiteren Zinserhöhungen rechtfertigen könnte. Daher werden die Daten definitiv die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Insbesondere die Inflationsdaten (VPI) sind für die Zentralbank von entscheidender Bedeutung und sollten von Händlern beobachtet werden.
Betroffene Märkte: GBPUSD, UK100.
Daten aus China: Produktion, Einzelhandel, Investitionen (Dienstag)
Die jüngste Schwäche des chinesischen Yuan hatte weitreichende Auswirkungen auf die Märkte. Die antipodischen Währungen werteten ab und die Preise einiger Rohstoffe (z.B. Kupfer) gaben nach. Händler werden die chinesischen Berichte auf Anzeichen einer weiteren Verschlechterung hin beobachten. Vor allem die Handelskonflikte mit den USA dürften hier im Vordergrund stehen.
Betroffene Märkte: Kupfer, AUDUSD.

Der USDJPY unterschreitet seine mittelfristige Unterstützung, da Anleger ihr Kapital aus riskanten Anlagen zurückzogen. Quelle: xStation 5
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