- CBRT mit weiterer Rettungschance für TRY
- API-Daten dürften einen deutlichen Rückgang der Öl-Lagerbestände aufweisen
- Europäische Einkaufsmanagerindizes im Fokus
Nach einem recht ruhigen Montag folgt nun ein interessanter Dienstag. Den Anlegern werden EMI-Daten aus der Eurozone und den USA angeboten, daher könnte zusätzliche Volatilität beim EURUSD erwartet werden. Der Hauptfokus wird jedoch auf dem Zinsentscheid der CBRT liegen, da die türkische Währung in letzter Zeit neue Allzeittiefs ausgebildet hatte. Darüber hinaus werden die Rohstoffhändler dem wöchentlichen API-Bericht zu den Öl-Lagerbeständen Aufmerksamkeit schenken.
10:00 Uhr | Europäische Einkaufsmanagerindizes für Juli: Die EMIs aus Europa haben sich nach dem Höchststand zu Beginn des Jahres stark verschlechtert. Nur der Wert für den Dienstleistungssektor konnte im Juni steigen. Dennoch weisen die von Bloomberg befragten Ökonomen auf einen leichten Rückgang hin, sowohl bei den Dienstleistungen als auch bei beim verarbeitenden Gewerbe. Anleger werden die Veröffentlichung genau beobachten, da die EZB bereits signalisiert hat, dass die Zinserhöhung datenabhängig sein wird. Beachten Sie, dass es sich um vorläufige Werte handelt.
13:00 Uhr | Zinsentscheid der CBRT: Ist die CBRT der türkischen Lira in den Rücken gefallen, da sie es versäumt hat, die Inflation angemessen mit Zinssätzen anzugehen? Die Zentralbank wird heute eine weitere Chance haben, ihre Landeswährung zu retten. Es wird erwartet, dass die Zentralbank eine Zinserhöhung um 100 Basispunkte vornimmt, wodurch der einwöchige Repo-Satz bei 18,75% liegen würde. Dies könnte jedoch angesichts des derzeitigen Preiswachstums in der türkischen Wirtschaft nicht ausreichen, um die Lira ein für alle Mal zu retten.
15:45 Uhr | USA, EMIs (Juli): Während sich die Einkaufsmanagerindizes in Europa verschlechterten, kann man das nicht über die USA sagen. Die Indizes für den Dienstleistungssektor und das verarbeitende Gewerbe sind seit Jahresbeginn gestiegen, was die Botschaft der Fed einer starken Wirtschaft stützt. Im Juni brach jedoch der Fertigungssektor unerwartet ein. Handelskonflikte könnten auf diesem Wirtschaftssektor lasten, da der Marktkonsens auch im Juli einen leichten Rückgang erwartet. Auf der anderen Seite sollten die Dienstleistungsdaten die vorherigen 56,5 Punkte halten können. Genau wie in Europa handelt es sich um vorläufige Werte.
22:30 Uhr | Wöchentlicher API-Bericht: Die Öl-Lagerbestände der letzten Woche wiesen einen unerwarteten Anstieg auf. Es sieht jedoch so aus, als ob die Geopolitik die Kontrolle über diesen Markt erneut übernommen hat, da sich der Streit zwischen den USA und dem Iran in letzter Zeit verschärft hat. Während dieses Thema wahrscheinlich die Preise in den nächsten Handelstagen am stärksten beeinflussen wird, sollten Ölhändler auch auf den regelmäßigen Nachrichtenfluss achten. Ökonomen prognostizieren beim heutigen API-Update einen Rückgang von 3,2 Mio. Barrel.
USDTRY hat sich kürzlich von seinem neu ausgebildeten Allzeithoch bei 4,98 zurückgezogen. Das Paar erreicht nun die untere Grenze der kurzfristigen Unterstützungszone zwischen 4,74 und 4,80. Für den Fall, dass die CBRT während des heutigen Treffens nicht das gewünschte Ergebnis liefert, könnte hier ein erneuter Durchbruch auf dem Spiel stehen. Quelle: xStation 5
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