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10:24 · 4. Januar 2019

Wirtschaftskalender: USDCAD erwartet Arbeitsmarktdaten

  • Europäische Inflation dürfte sich leicht abschwächen
  • Arbeitsmarktberichte aus den USA und Kanada am Nachmittag
  • Powell und seine beiden Vorgänger geben heute gemeinsames Interview

Freitag ist zweifellos der interessanteste Tag dieser Woche, wenn es um die Veröffentlichungen von Daten geht. Wir erhalten am Vormittag den britischen EMI zum Dienstleistungssektor sowie die europäischen Inflationswerte. Die Arbeitsmarktberichte aus den USA und Kanada werden am frühen Nachmittag auf sich aufmerksam machen, während das US-Energieministerium wenige Stunden später die Daten zu den Rohöl-Lagerbeständen veröffentlicht. Zuallerletzt werden drei Fed-Vorsitzende - Jerome Powell, Janet Yellen und Ben Bernanke - heute an der Jahrestagung der American Economic Association an einem gemeinsamen Interview in Atlanta teilnehmen..

10:30 Uhr | Großbritannien, EMI zum Dienstleistungssektor (Dezember): Der am Mittwoch veröffentlichte Wert für das verarbeitende Gewerbe lag deutlich über den Markterwartungen, während der gestern veröffentlichte EMI zum  Baugewerbe mehr oder weniger im Einklang mit den Prognosen stand. Der Dienstleistungssektor hat jedoch den größten Anteil an der britischen Wirtschaft, daher sollte die heutige Veröffentlichung nicht vernachlässigt werden. Der Marktkonsens deutet auf einen moderaten Anstieg von 50,4 auf 50,7 Punkte hin.

11:00 Uhr | Eurozone, VPI-Inflation (Dezember): Das Anleihekaufprogramm (QE) der EZB wurde Ende 2018 beendet. Entscheidende hawkische Maßnahmen, wie zum Beispiel steigende Zinsen, würden jedoch eine Beschleunigung der Inflation erfordern. In diesem Kontext werden die Preiswachstumsdaten nun von den EU-Investoren noch genauer beobachtet. Die heutige Veröffentlichung wird voraussichtlich eine leichte Verlangsamung der Gesamtinflation von 1,9% auf 1,8% im Jahresvergleich zeigen, während die Kerninflation bei 1% im Jahresvergleich unverändert bleiben sollte.

14:30 Uhr | USA, NFP-Bericht (Dezember): Der NFP-Bericht aus den USA wird die erste (wenn auch nicht volle) Woche des Jahres 2019 abschließen. Die Erwartungen sind hoch, da der gestrige ADP-Bericht darauf hindeutet, dass die US-Wirtschaft im Vormonat bis zu 271 Tsd. Arbeitsplätze hinzugewonnen haben könnte. Abgesehen davon werden die Lohnwachstumsdaten genau beobachtet, da die Anleger versuchen werden zu beurteilen, ob es einen Inflationsdruck gibt, der weitere Zinserhöhungen rechtfertigen könnte.

14:30 Uhr | Kanada, Arbeitsmarktbericht (Dezember): Der kanadische Arbeitsmarktbericht wird gleichzeitig mit dem US-Pendant veröffentlicht. Nach einem soliden November, in dem die kanadische Wirtschaft 94,1 Tsd. zusätzliche Arbeitsplätze verbuchen konnte, wird der Dezember als weniger günstig angesehen. Der Marktkonsens deutet nämlich darauf hin, dass im letzten Monat des Jahres 2018 wohl lediglich 5,5 Tsd. Arbeitsplätze hinzugefügt werden konnten. Darüber hinaus wird eine leichte Beschleunigung der Lohnwachstumskennzahlen prognostiziert.

17:00 Uhr | DoE-Bericht zu Rohöl-Lagerbeständen: Der Beginn des neuen Jahres auf dem Ölmarkt ist von einer ordentlichen Erholung gekennzeichnet. Unter anderem kann man Berichte nennen, die besagen, dass die Nachfrage nach saudischem Öl nach wie vor robust ist. Die Preise sind gestern zusätzlich gestiegen, da die API-Schätzungen einen stärkeren Rückgang der Rohöl-Lagerbestände als erwartet aufzeigten. Allerdings sind es in der Regel eher die DoE-Daten, die dazu neigen die Preise stärker zu beeinflussen. Allerdings sollten Ölhändler vorsichtig bleiben und darauf achten, ob sich die gestrigen Schätzungen heute bestätigen.

Folgende Reden von Zentralbankmitgliedern stehen heute auf der Agenda:
- 16:15 Uhr | Powell, Bernanke und Yellen von der Fed
- 16:15 Uhr | Bostic von der Fed
- 19:30 Uhr | Barkin von der Fed

USDCAD stieg in den letzten Monaten heftig an, so dass das Paar die kurzfristige Widerstandszone zwischen 1,3330 und 1,3360 überschritt. Nach einer Weile des Kampfes in der Nähe von 1,3660 wurde der Handel jedoch von den Bären dominiert. USDCAD erlebte gestern einen kräftigen Rückgang von mehr als 1%. Quelle: xStation 5

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