Wirtschaftskalender: Wichtige Daten aus den USA

11:26 3. Januar 2019
  • EMI für das britische Baugewerbe dürfte niedriger ausfallen
  • ISM-Index zum US-Produktionssektor wird sich voraussichtlich verschlechtern
  • Ölpreis wird in Erwartung der API-Schätzungen zu den Rohöl-Lagerbeständen flach gehandelt

Die amerikanische als auch die asiatische Sitzung sorgten gestern für einige wilde Preisschwankungen auf dem Devisenmarkt. Einige der heutigen Veröffentlichungen könnten diese Volatilität möglicherweise weiter am Leben halten. Der britische EMI-Wert für das Baugewerbe wird den Tag starten, während am Nachmittag eine Reihe von US-Daten anstehen.

10:30 Uhr | Großbritannien, EMI zum Baugewerbe (Dezember): Der gestern veröffentlichte EMI-Wert zum britischen verarbeitenden Gewerbe für Dezember überraschte die Anleger mit einem unerwarteten Anstieg. Dennoch war die gute Stimmung nur von kurzer Dauer und nach dem ersten Hoch entwickelte sich das britische Pfund weiterhin unterdurchschnittlich. GBPUSD versucht, sich heute höher zu bewegen, nachdem es gestern eine Weile mit der 1,24er-Marke kämpfte. Solide EMI-Werte könnten die Erholung unterstützen, weshalb GBP-Händler die Veröffentlichung der Daten sorgfältig beobachten sollten. Der Marktkonsens erwartet einen Rückgang von 53,4 auf 52,9 Punkte.

14:15 Uhr | USA, ADP-Arbeitsmarktbericht (Dezember): Die ADP-Beschäftigungsdaten werden vor der morgigen Veröffentlichung des NFP-Berichts ein endgültiges Update über die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt liefern. Das letzte Update war enttäuschend, da nur ein Beschäftigungsanstieg von 179 Tsd. (unterdurchschnittlich für 2018) zu beobachten war. Die von der Agentur Bloomberg befragten Ökonomen gehen davon aus, dass die US-Wirtschaft im Dezember nur 180 Tsd. Arbeitsplätze geschaffen hat. Dies ist zwar immer noch ein solider Wert, doch die Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt lässt sich nur schwer übersehen..

16:00 Uhr | USA, ISM-Index zum verarbeitenden Gewerbe (Dezember): Der EMI für den US-Produktionssektor brach im Dezember ein, was die Befürchtung aufkommen ließ, dass auch die größte Volkswirtschaft der Welt von den sich verschlechternden Handelsbedingungen betroffen sein könnte. Wenn es jedoch um die USA geht, so stehen die ISM-Indizes jedoch eher im Fokus. In diesem Kontext ist am Nachmittag mit einer erhöhten Volatilität am USD-Markt zu rechnen. Die Märkte erwarten einen Rückgang von 59,3 auf 57,9 Punkte.

22:40 Uhr | USA, API-Bericht zu Rohöl-Lagerbeständen: Während alle erwartet hatten, dass sich die Ölpreise nach dem OPEC-Treffen im Dezember wieder erholen würden, bleibt der Ölpreis weiterhin zurückhaltend. Es besteht jedoch Spielraum für eine Erholung, da erwartet wird, dass die OPEC+ in diesem Monat bekannt gibt, wie sie die vereinbarten Förderkürzungen umsetzen will. Dennoch könnte sich der Ölpreis bis zur Veröffentlichung weiter unterdurchschnittlich entwickeln, da die Stimmung auf den Märkten weiter angespannt ist. Der Marktkonsens deutet auf einen Rückgang von 2,3 Mio. Barrel hin.

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GBPUSD brach gestern ein, da das britische Pfund immer noch unter dem Druck der Brexit-Unsicherheiten steht. Das Paar versucht sich heute zu erholen und falls sich die Aufwärtsbewegung fortsetzt, könnte die Widerstandszone zwischen 1,2660 und 1,27 die erste große Hürde für die Bullen darstellen. Quelle: xStation 5

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