- Einzelhandelsumsatz der Eurozone dürfte weiteren Anstieg zeigen
- NFP erwartet erneut Lohnwachstum von 2,7% im Jahresvergleich
- Berkshire Hathaway (BRKB.US) veröffentlicht heute Ergebnisbericht
Der Wirtschaftskalender am letzten Handelstag der Woche sieht ziemlich voll aus. Die endgültigen EMI-Daten für den Dienstleistungssektor für Juni aus den europäischen Volkswirtschaften werden im Laufe des Vormittags veröffentlicht. Allerdings sind hier keine großen Marktreaktionen zu erwarten. Später erhalten wir den Einzelhandelsumsatz für die Eurozone, gefolgt vom NFP-Bericht am frühen Nachmittag. Zuallerletzt gibt es während der US-Sitzung das ISM-Update zum nicht-verarbeitenden Gewerbe. Beachten Sie, dass Berkshire Hathaway, die Holdinggesellschaft des legendären Warren Buffett, heute ihren Ergebnisbericht vorlegen wird.
10:30 Uhr | Großbritannien, EMI zum Dienstleistungssektor (Juli): Während die anderen europäischen Länder bereits ihre vorläufigen EMI-Werte für Juli veröffentlicht haben, gibt es in Großbritannien solch einen ersten Wert nicht. Daher könnte der heutige EMI-Stand des britischen Dienstleistungssektors der einzige sein, der den Markt bewegt. Bis jetzt haben wir ein gemischtes Bild der britischen Wirtschaft im Juli gesehen, da der EMI für das verarbeitende Gewerbe die Erwartungen leicht verfehlte und der zum Baugewerbe wiederum positiv überraschte. Die heutige Veröffentlichung für den Dienstleistungssektor wird voraussichtlich einen Rückgang von 55,2 auf 54,7 Punkte zeigen und jede größere Verschlechterung könnte die Rechtmäßigkeit der gestrigen Zinserhöhung der BoE in Frage stellen.
11:00 Uhr | Eurozone, Einzelhandelsumsatz (Juni): Die Einzelhandelsumsätze aus der Eurozone deuten darauf hin, dass die Nachfrage innerhalb des EU-Blocks weiterhin stark ist. Erinnern wir uns daran, dass wir seit Anfang 2014 keine negativen Zahlen im Jahresvergleich gesehen haben. Es ist jedoch anzumerken, dass alle vier jüngsten Werte die Erwartungen verfehlt haben, weshalb das Bild der Eurozone möglicherweise nicht so rosig ist, wie Ökonomen glauben. Gemäss dem Marktkonsens von Bloomberg sollte der heutige Stand einen Anstieg von 1,4% im Jahresvergleich (zuvor 1,4%) und 0,4% im Monatsvergleich (zuvor 0%) zeigen.
14:30 Uhr | USA, NFP-Bericht (Juli): Das dritte große Ereignis der Woche nach den Zinsentscheiden des FOMC und der BoE. Es ist unbestreitbar, dass der US-Arbeitsmarkt stark ist und wir werden höchstwahrscheinlich eine weitere Beschäftigungsveränderung in Höhe von fast 200 Tsd. (193 Tsd. erwartet) erhalten. Was Ökonomen jedoch Sorgen macht, ist die Tatsache, dass die US-Wirtschaft immer noch nicht in der Lage war, die Lohnwachstumsdynamik anzukurbeln. Der Marktkonsens deutet auf weitere 2,7% im Jahresvergleich hin, was angesichts der fortgeschrittenen Phase des Konjunkturzyklus in den USA als etwas enttäuschend angesehen werden kann. Abgesehen davon wird bei der Arbeitslosenquote mit einem Wert von 3,9% gerechnet.
16:00 Uhr | USA, ISM zum nicht-verarbeitenden Gewerbe (Juli): Der am Mittwoch veröffentlichte ISM-Index zum verarbeitenden Gewerbe zeigte einen größer als erwarteten Rückgang auf, was darauf hindeutet, dass das Thema Handelskonflikt das amerikanische Geschäft belasten wird. Nichtsdestotrotz macht der Dienstleistungssektor einen weitaus größeren Teil des BIP aus, weshalb die Daten für diesen Sektor relevanter sein könnten. Die von Bloomberg befragten Ökonomen prognostizieren einen leichten Rückgang von 59,1 Punkten im Juni auf 58,6 Punkte im Juli.
Folgende Unternehmen veröffentlichen u.a. heute ihre Berichte:
- Allianz (ALV.DE)
- Berkshire Hathaway (BRKB.US)
- Kraft Heinz (KHC.US)
- RBS (RBS.UK)
- Swiss Re (SREN.CH)
EURUSD konnte die Widerstandszone (zw. 1,1717 und 1,1747) erneut nicht überwinden. Die Handelsspannungen führten das Paar an die untere Grenze der Konsolidierung bei 1,1575 zurück. Gelingt es den Bären, diese Hürde zu überwinden, könnte sich das Unterstützungsniveau bei 1.1510 als letzte Chance für Käufer erweisen. Quelle: xStation 5
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