- Britisches Preiswachstum dürfte sich leicht erhöhen
- US-Gesamtinflation (VPI): Beschleunigung auf 2,5% erwartet
- Eurozone: BIP-Bericht könnte Volatilität am Devisenmarkt erhöhen
Im Hinblick auf makroökonomische Berichte ist der Mittwoch definitiv der interessanteste Tag der Woche. Wir erhalten wichtige Inflationswerte aus einigen der am weitesten entwickelten Volkswirtschaften der Welt, daher sollte man sich auf eine erhöhte Volatilität bei einigen der G10-Währungen einstellen. Darüber hinaus wird am Vormittag der vorläufige BIP-Bericht für Q3 aus der Eurozone veröffentlicht. Ölhändler werden sich am Abend auf die API-Schätzungen zu den Rohöl-Lagerbeständen konzentrieren.
9:30 Uhr | Schweden, VPI-Inflation (Oktober): Die jüngsten Daten aus der schwedischen Wirtschaft waren eher gemischt. Die EMI- und Industrieproduktionsdaten verschlechterten sich, während die Einzelhandelsumsätze und die Inflation über den Markterwartungen lagen. Da der Geldmarkt eine Chance von rund 50% für eine Zinserhöhung während des Dezember-Treffens sieht, könnte eine weitere solide Inflationsrate die Riksbank zum Handeln anregen.
10:30 Uhr | Großbritannien, VPI-Inflation (Oktober): Der gestern veröffentlichte britische Arbeitsmarktbericht zeigte einen weiteren Monat mit soliden Lohnzuwachs. Eine solche Entwicklung sollte zu einem zunehmenden Inflationsdruck in der britischen Wirtschaft führen und könnte letztendlich die britischen Zentralbanker zu einer Zinserhöhung bewegen. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass eine Zinsanpassung vor einem endgültigen Brexit-Deal recht unwahrscheinlich erscheint.
11:00 Uhr | Eurozone, BIP-Bericht (Q3): Trotz gemischter Daten aus der Eurozone wiederholte Mario Draghi immer wieder, dass die europäische Wirtschaft stark ist und sich gut entwickelt. Investoren werden heute sehen, ob er Recht hatte. Der Marktkonsens deutet auf einen Wert von 1,7% im Jahresvergleich hin. Beachten Sie, dass der deutsche Wert einen Rückgang um 0,2% im Quartalsvergleich zeigte, der schlechteste Wert seit Mitte 2014 und der erste Rückgang seit Anfang 2015.
14:30 Uhr | USA, VPI-Inflation (Oktober): Die Federal Reserve setzt ihren schrittweisen Zinserhöhungsansatz fort und scheint nicht besorgt zu sein über schwächere Daten, die von Zeit zu Zeit auftauchen. Ein starker Arbeitsmarktbericht und ein weiterer starker ISM-Index für den Dienstleistungssektor sind definitiv ein Grund zur Freude, aber man sollte sich daran erinnern, dass das Hauptziel der Zentralbanken die Preisstabilität ist. Allerdings sollten Anleger der heutigen Inflationsrate besondere Aufmerksamkeit schenken, da diese Art von Daten den größten Einfluss auf geldpolitische Entscheidungen hat.
22:40 Uhr | USA, API-Bericht zu Rohöl-Lagerbeständen: Die Daten der Rohöl-Lagerbestände werden diese Woche mit einer Verzögerung von einem Tag veröffentlicht, da am Montag in den USA der Veteranentag gefeiert wurde. Nach einer fulminanten Rallye in der ersten Jahreshälfte erlebt der Ölmarkt einen herben Rückgang. Im Hinblick auf das potenzielle Defizit auf dem Markt haben die Anleger zügig überteuerte Rohstoffe verkauft. Brent wiederum notiert rund 25% unter dem Höchststand von 2018. Da die Stimmung offensichtlich optimistisch zu sein scheint, könnte Öl einen starken Impuls von den Daten benötigen, um Rückgänge zu stoppen.
Folgende Reden von Zentralbankmitgliedern stehen heute auf der Agenda:
- 16:00 Uhr | Quarles von der Fed
- 12:00 Uhr | Powell von der Fed
Folgende Unternehmen veröffentlichen heute ihre Berichte:
- 07:00 | Merck KGaA (MRK.DE / WKN: 659990)
- 07:00 | Leoni (LEO.DE / WKN: 540888)
- 07:05 | Deutsche Wohnen (DWNI.DE / WKN: A0HN5C)
- 07:30 | Salzgitter (SZG.DE / WKN: 620200)
- 07:30 | Wirecard (WDI.DE / WKN: 747206)
- 07:30 | MLP (MLG.DE / WKN: 656990)
- 07:30 | Alstom (ALO.FR / ISIN: FR0010220475)
- 10:30 | ProSiebenSat1 (PSM.DE / WKN: PSM777)
- 12:00 | Borussia Dortmund (BVB.DE / WKN: 549309)
- 18:00 | Deutsche Euroshop (DEQ.DE / WKN: 748020)
- 22:05 | Cisco Systems (CSCO.US / ISIN: US17275R1023)
- Linde (LIN.DE / WKN: 648300)
EURUSD brach kürzlich unter seinen bisherigen Unterstützungsbereich um die 1,13er-Marke. Dennoch gelang es dem Paar am Dienstag, in die Nähe der oben genannten Zone zurückzukehren. Das Ergebnis der heutigen makroökonomischen Daten könnte entscheidend dafür sein, ob wir einen Ausbruch oder einen Rückschlag erleben. Quelle: xStation 5
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