- Jerome Powells Anhörung vor dem Unterhaus findet heute statt
- Britische Inflationsrate könnte die Erwartungen einer Zinserhöhung im August verstärken
- DoE-Bericht wird voraussichtlich einen deutlichen Rückgang der Öl-Lagerbestände zeigen
Jerome Powell hat die Märkte gestern nicht erschüttert, aber heute ist ein neuer Tag und eine weitere Anhörung ist geplant. Diesmal wird der Fed-Vorsitzende vor dem House Financial Services Committee aussagen. Abgesehen davon erhalten wir am Morgen einen Inflationsbericht aus Großbritannien und am Nachmittag die wöchentlichen DoE-Daten zu den Öl-Lagerbeständen. Um 11:00 Uhr gibt es außerdem noch ein Inflations-Update aus der Eurozone (für Juni). Bei der Veröffentlichung handelt es sich jedoch um die endgültigen Werte und diese sorgen in der Regel nicht für größere Marktbewegungen.
10:30 Uhr | Großbritannien, Verbraucherpreisindex (Juni): Die VPI-Inflation in Großbritannien hat sich zuletzt verlangsamt. Dennoch liegt sie immer noch deutlich über dem Ziel der Bank of England. Darüber hinaus liegt die Kernrate auch über 2% im Jahresvergleich, daher scheint eine Zinserhöhung notwendig zu sein. Die Marktchancen für eine Zinserhöhung im August liegen zum Zeitpunkt der Schreibens bei 77% und eine starke Inflationsrate könnte dies weiter begünstigen. Es wird erwartet, dass sich die Gesamtinflation von 2,4% auf 2,6% im Jahresvergleich beschleunigt, während die Kerninflation von 2,1% auf 2,2% im Jahresvergleich ansteigen sollte.
16:00 Uhr | Jerome Powells Anhörung: Der Fed-Vorsitzende Powell hat gestern die Märkte nicht erschüttert, da er in seiner Aussage die erwarteten Äußerungen zur Geldpolitik lieferte. Der Zentralbanker hob hervor, dass die Inflation mit einer angemessenen Geldpolitik im Plan liegt und das Wachstum sowie der Arbeitsmarkt weiterhin stark sind. Heute wird Powell vor dem House Financial Services Committee aussagen. Auch diesmal werden hier keine großen Überraschungen erwartet, bei der anschließenden Fragerunde sehen die Chancen wiederum etwas anders aus.
16:30 Uhr | DoE-Bericht zu den Öl-Lagerbeständen: Die Ölpreise standen zuletzt aufgrund der Gerüchte über einen möglichen Anstieg der Produktion unter Druck. Der gestrige API-Bericht konnte diesen Druck sogar noch verstärken, indem er einen Anstieg von 0,6 Mio. Barrel aufzeigte. Der Konsens ging wiederum von einem Rückgang von 6 Mio. Barrel aus. Laut der von Bloomberg befragten Ökonomen sollte der heutige DoE-Bericht einen Rückgang der Öl-Lagerbestände um 3,45 Mio. Barrel und einen Rückgang der Benzinbestände um 0,395 Mio. Barrel zeigen. Die Destillatbestände sollten wiederum um 1,35 Mio. Barrel steigen.
GBPUSD testet erneut eine wichtige Unterstützungszone, die etwas unterhalb des 38,2% Fibo-Retracements des letzten großen Einbruchs zu finden ist. Auslöser war damals der Beginn des Brexit-Referendums. Händler sollten heute den ganzen Tag auf der Hut sein, da der britische Inflationsbericht und die zweite Powell-Anhörung für zusätzliche Volatilität sorgen könnten. Quelle: xStation 5
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