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08:45 · 3. September 2018

Wochenausblick: Handelskonflikte kehren zurück

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  • US-Wirtschaftsdaten und EMIs aus Europa
  • Handelskonflikte wieder im Fokus
  • USD-gebundene Währungspaare betroffen

Der US-Feiertag am Montag wird den Rest der Woche noch intensiver machen. Der kommende Monat war historisch gesehen für Aktien eher schlecht. Die US-Aktienindizes notieren jedoch nahe ihrer Allzeithochs, während einige Schwellenländer ziemlich unter Druck stehen (eine eher untypische Entwicklung). Der Kalender ist voll mit makroökonomischen Daten, wobei der NFP-Bericht und die ISM-Indizes die Liste anführen. Investoren müssen aber auch die Geopolitik beobachten und Donald Trump scheint bereit zu sein, die Handelskonflikte wiederzubeleben.

Der heutige Kalender weist im Gegensatz zu den kommenden Tagen deutlich weniger interessante Veröffentlichungen auf. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die EMIs aus Europa zum verarbeitenden Gewerbe sowie einige andere Berichte. Der türkische Verbraucherpreisindex (9:00 Uhr) könnte einige Anleger auf sich aufmerksam machen. Anschließend werden die EMIs aus Spanien (9:15 Uhr), Italien (9:45 Uhr) und Großbritannien (10:30 Uhr) veröffentlicht. Beim britischen Index geht der Konsens von einem Rückgang von 54 auf 53,8 Punkte aus.

NFP-Bericht aus den USA (Freitag, 14:30 Uhr)
Der NFP-Bericht vom August ist die letzte wichtige Veröffentlichung vor dem Zinsentscheid des FOMC im September. Ungeachtet des Berichts wird die Fed die Zinssätze bei der nächsten Sitzung erhöhen. Die Daten könnten sich jedoch auf die Botschaft der Sitzung auswirken, die vermutlich wichtiger ist als der Zinsentscheid selbst. Die Schlüsselfrage vor dem Bericht lautet: Werden wir endlich eine Belebung des Lohnwachstums sehen? Die Löhne stiegen nur langsam an und gaben der Fed die Möglichkeit, die Zinsen in einem gemäßigten Tempo zu erhöhen.
Betroffene Märkte: EURUSD, Gold.

ISM-Indizes aus den USA (Dienstag und Donnerstag, jeweils um 16:00 Uhr)
Die ISM-Indizes vom Juli sahen große Rückschläge, wenn auch von hohen Niveaus. Aufgrund des hohen Wirtschaftswachstums in den USA wurde dies aber kaum wahrgenommen. Weitere Rückgänge wären alarmierend, da einige US-Daten in letzter Zeit enttäuschend waren. Denken Sie daran, dass das Weiße Haus den momentanen starken Wachstums nutzt, um seine Handelskonflikte zu führen. Eine Verlangsamung der US-Wirtschaft könnte diese Taktik gefährden.
Betroffene Märkte: US500, USDJPY.

Handelskonflikte (ganze Woche)
Obwohl der Kalender mit makroökonomischen Veröffentlichungen überhäuft ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Politik die Märkte dominieren könnte. Nach der Unterzeichnung des NAFTA-Abkommens fühlt sich Präsident Trump ermutigt, einen neuen Handelskonflikt mit China und Europa auf der Suche nach besseren Vereinbarungen zu führen. Dieser Prozess könnte schmerzhaft sein und die Zölle auf chinesische Waren in Höhe von 200 Mrd. USD werden das Wirtschaftswachstum beeinträchtigen. Der Weltmarkt hat sich an dieses Risiko zwar ein wenig gewöhnt, doch da die US-Märkte auf Allzeithochs notieren, könnte es kein guter Zeitpunkt für Selbstgefälligkeiten sein.
Betroffene Märkte: DE30, AUDUSD.

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