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08:14 · 14. Juni 2018

Wirtschaftskalender: Gestern Fed, heute EZB

Zusammenfassung:

  • EZB-Treffen ist heute zwar das wichtigste, aber nicht das einzige Ereignis
  • Britische Einzelhandelsumsätze interessant für GBP-Händler
  • Schwedischer Inflationsbericht wichtig, da Riksbank an einer Zinserhöhung in diesem Jahres festhält

Die Federal Reserve hatte gestern bereits ihren wichtigen Termin, nun ist die EZB dran. Es wird erwartet, dass sie im letzten Quartal diesen Jahres ihr Anleihekaufprogramm beenden wird. Bevor wir jedoch zur EZB-Sitzung übergehen, werfen wir einen Blick auf zwei wichtige Berichte aus Großbritannien und Schweden.

9:30 Uhr | Schweden, Inflationsbericht (Mai): Die heutigen Inflationsdaten aus Schweden werden voraussichtlich über der jüngsten Riksbank-Prognose liegen und könnten somit die relativ begrenzten Erwartungen für eine Zinserhöhung in diesem Jahr fördern (die Zentralbank rechnet mit einer Veränderung im vierten Quartal). Wenn dem so ist, könnte der SEK Unterstützung angeboten werden und sich in einer Aufwertung gegenüber dem US-Dollar wiederspiegeln. Es wird erwartet, dass der Verbraucherpreisindex von 1,7% auf 1,9% im Jahresvergleich steigt und die CPIF (Wert, auf den Riksbank achtet) von 1,9% auf 2,1%.

10:30 Uhr | Großbritannien, Einzelhandelsumsätze: Das Datenpaket, das wir diese Woche bisher aus Großbritannien erhalten haben, war recht gemischt. Allerdings gibt es mit dem Bericht zu den Einzelhandelsumsätze heute Morgen neue Einblicke. Wir halten an unserer Ansicht fest, dass die Stärke des US-Dollars zu Ende geht und die gestrige Fed-Sitzung hat diese Ansicht gerade erst bestätigt (trotz einer hawkischen Stellungnahme). Daher erwarten wir, dass sich jeder Nachteil für das GBP als vorübergehend erweisen könnte. Die Headline der Einzelhandelsumsätze sollten bei 0,5% im Monatsvergleich liegen, während die Kernrate einen Wert von 0,3% aufweisen sollte. Der Bericht ist für Mai.

13:45 / 14:30 Uhr | EZB-Zinsentscheid / Pressekonferenz: Die EZB ist heute besonders wichtig für Anleger, da sie weitreichende Folgen für viele Anlageklassen haben kann. Die Zentralbank könnte einen Termin für das Ende ihres QE-Programms bekannt geben. Einige behaupten jedoch, dass sie diese Entscheidung um einen Monat verschieben könnte. Andererseits wurde sie mehr oder weniger bereits eingepreist, so dass das Gewicht der Risiken auf die Forward Guidance verschoben werden kann. Wenn die EZB den Hinweis, dass "die Zinsen über einen längeren Zeitraum hinweg auf ihrem derzeitigen Niveau bleiben", entfernen würde, würde dies zu einer schnellen Euro-Aufwertung führen, allerdings dürfte dies zum jetzigen Zeitpunkt nicht der Fall sein.

14:30 Uhr | USA, Einzelhandelsumsätze: Die US-Daten stehen nach wie vor im Fokus, so dass die heutige Veröffentlichung für Anleger interessant sein könnte. Bei der Headline wird ein Wert von 0,4% im Monatsvergleich prognostiziert, 0,5% beim Wert ex. Gas/Auto.

Folgende Reden von Zentralbankmitgliedern stehen heute auf der Agenda:
- 14:30 Uhr | Draghi von der EZB
- 16:00 Uhr | Matsen von der Norges Bank
- 5:30 Uhr (Freitag) | Ellis von der RBA

 

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Der EURUSD erholt sich nach einem kurzen Pullback nach dem Treffen der US-Notenbank weiter. Spielraum für weitere Gewinne scheint aber vorhanden zu sein. Quelle: xStation 5

 

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