AKTIE IM FOKUS: BMW
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BMW | WKN: 519000 Â | ISIN: DE0005190003 | Ticker: BMW
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​​​​Aktuelle Analyse und Einschätzung sowohl für kurzfristig aktive Trader/Daytrader als auch Einschätzungen und Prognosen für längerfristige Investoren
Short Cut:Â
Das Geschäft im 1. Quartal ist fĂĽr BMW anspruchsvoll gewesen. Nicht nur der chinesische Markt belastet, sondern auch der aktuelle Zollkonflikt mit den USA. BMW hat im 1. Quartal 2025 bei rĂĽckläufigen Umsätzen einen Gewinneinbruch verzeichnet.Â
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ParkettgeflĂĽster:
Der Konzern hat im Rahmen der Bekanntgabe seiner Geschäftsergebnisse fĂĽr das 1. Quartal bekannt gegeben, dass die operative Marge im Kerngeschäft spĂĽrbar abgesackt ist. Die Gewinnmarge hat sich aber ĂĽber den Einschätzungen von Analysten bewegt. In den ersten drei Monaten dieses Jahres sank der Umsatz um 7,8 Prozent auf 33,8 Mrd. EUR. Das EBIT (Betriebsgewinn) gab sogar um 23 Prozent auf 3,14 Mrd. EUR nach. Die operative Rendite im Kerngeschäft mit Premiumcars sacket von 8,8 Prozent auf 6,9 Prozent ab.Â
Trotz dieser rĂĽckläufigen Entwicklung hat das Management den Ausblick fĂĽr das laufende Jahr bestätigt. Die Marge soll sich im Bereich zwischen 5 Prozent und 7 Prozent bewegen, der Absatz 2025 soll leicht ĂĽber dem Vorjahresniveau liegen, Das Konzernergebnis soll auf dem Niveau des Vorjahres liegen.Â
BMW erwartet, dass die US-Zölle Mitte Juli, zumindest temporär, sinken könnten. Der Konzern hat die EinflĂĽsse der US-Zollpolitik in den aktuellen Prognosen berĂĽcksichtigt. Die MĂĽnchener haben mit ihrem US-Werk in Spartenburg eine groĂźe Produktionsstätte in den USA. Damit hat BMW die Option die Produktion dort weiter auszubauen.Â
Chartcheck - Betrachtung im Tageschart:

Nachdem die Aktie im April 2024 das Jahreshoch (115,20 EUR) formatiert hatte, ging es kontinuierlich abwärts. Im Tageschart ist erkennbar, dass es keine wesentlichen Erholungen gegeben hat und die die sich eingestellt haben, wurden nachfolgend gleich wieder abverkauft. Mitte September kam der Punch mit einem Tagesverlust von über 10 Prozent. Die Aktie hat seit dem Hoch in gut fünf Monaten fast 40 Prozent an Wert verloren. In den Folgetagen hat sich die Aktie wieder fangen können und hat nachfolgend zunächst große Teile der Verluste wieder kompensieren können. Es ging es über die 78 EUR-Marke, diese Marke konnte aber nicht gehalten werden. Die Notierungen bröckelten in den Folgewochen weiter ab. Mitte November wurde das Jahrestief bei 65,24 EUR formatiert. Das Papier konnte sich nachfolgend moderat, im weiteren Handelsverlauf deutlicher erholen. Es ging zurück in eine Box zwischen 75 EUR und 80 EUR. In den letzten Handelswochen ging es in dieser Box seitwärts weiter. Mitte Februar konnte die Aktie zwar aus der Box laufen, hat es aber nicht geschafft, sich auch verbindlich nach Norden zu lösen. Es ging im weiteren Handelsverlauf dynamisch abwärts. Vom Jahrestief (62,96 EUR) konnte sich das Wertpapier in den letzten Handelswochen zwar erholen, die Bewegung ist aber im Bereich der 77 EUR-Marke ausgelaufen.
Die Aktie konnte sich im Dezember über die SMA20 (aktuell bei 71,60 EUR) schieben und übergeordnet an dieser Linie aufwärtslaufen. Die Rücksetzer konnten sich entweder an dieser Linie oder an der SMA50 (aktuell bei 77,12 EUR) stabilisieren und erholen. Das Papier ist zwar über die SMA200 (aktuell bei 77,36 EUR) gelaufen, hat es aber nicht geschafft, sich verbindlich nach Norden abzusetzen. Es ging in der Konsequenz wieder deutlich und dynamisch abwärts. Im Tageschart ist gut erkennbar, dass die Aktie zwar über die SMA20 laufen konnte und es bis an die SMA50 / SMA200 gelaufen ist. An diesen beiden Linien hat das Papier in den letzten Handelstagen mehrmals angeklopft, es aber nicht geschafft, diese Linien zu nehmen. Um wieder Perspektiven auf der Oberseite zu haben, muss sich die Aktie über diese beiden Durchschnittslinien schieben. Sollte dies Bewegung abgebildet werden, so wäre dies allerdings erst die halbe Miete. Das Wertpapier muss sich nachfolgend rasch und vor allem dynamisch weiter aufwärtsschieben, um einen Fehlausbruch zu vermeiden. Erst wenn ein Tagesschluss über der 90 EUR-Marke formatiert wird, der am Folgetag bestätigt wird, kann die Bewegung als belastbar interpretiert werden. Über der 90 EUR-Marke könnte es zunächst zum GAP close bei 98,52 EUR gehen. Darüber könnte die 107,55 EUR-Marke angelaufen werden.
Sollte die Aktie an der SMA50 / SMA200 scheitern, so könnte es erneut abwärts in Richtung der SMA20 gehen. Hält dieser Support per Tagesschluss nicht, so könnten sich die Abgaben in Richtung des Jahrestiefs ausweiten.
- Einschätzung Tageschart, Prognose: neutral
Übergeordneter Ausblick Tageschart - Langfristig orientiert Anleger (nächste 12-18 Monate):
Die Aktie muss sich per Tagesschluss über der 90 EUR-Marke festsetzen, damit eine denkbare Aufwärtsbewegung als belastbar interpretiert werden kann. Solange das Wertpapier aber unter der SMA50 / SMA200 notiert, solange könnten sich weitere Abgaben in Richtung des Jahrestiefs einstellen.
Wir rechnen auf Basis unserer Analyse mit einer seitwärts / abwärts gerichteten Entwicklung. Daraus ergeben sich die folgenden Wahrscheinlichkeiten:
- Wahrscheinlichkeit Bull Szenario auf Basis unseres Setups:Â 35Â %
- Wahrscheinlichkeit Bear Szenario auf Basis unseres Setups: 65Â %
Betrachtung im 4h Chart:

Im 4h Chart ist erkennbar, dass die Aktie sich im Dezember über die SMA50 (aktuell bei 72,71 EUR) / SMA20 (aktuell bei 75,42 EUR) schieben konnte. Es ging bis Ende Januar im Dunstkreis dieser Linien seitwärts weiter. Nachdem es im Rahmen eines Rücksetzers, noch einmal an die SMA200 (aktuell bei 77,72 EUR) gegangen ist, konnte sich die Aktie deutlicher erholen, hat es aber nicht geschafft, sich verbindlich nach Norden abzusetzen und sich damit von diesen beiden Durchschnittslinien zu lösen. Im Rahmen der Schwäche wurde zunächst die SMA200 angelaufen, die zunächst auch einen Support geboten hat, dann aber aufgegeben wurden. Seit Ende März war das Kursgeschehen durch breite Schwäche geprägt; der Anteilsschein konnte sich erst Mitte April wieder erholen. Es ging im Rahmen der Entlastungsbewegungen wieder über die SMA50. In den letzten Handelstagen hat die Aktie im Dunstkreis der SMA20 konsolidiert.
Auch auf dieser Zeitebene spielt die SMA200 eine wesentliche Rolle. Aktuell notiert die Aktie noch unter dieser Durchschnittslinie. Zwar haben sich die letzten RĂĽcksetzer im Bereich der SMA20 erholen können, das Wertpapier muss sich aber verbindlich ĂĽber der SMA200 etablieren. In der Vergangenheit war diese Linie ĂĽbergeordnet ein guter Support gewesen, denkbar ist, dass es jetzt eine harte Barriere sein könnte. Kann sich die Aktie ĂĽber die SMA200 schieben und festsetzen, so sollte sich das Papier zĂĽgig von dieser Durchschnittslinie nach Norden lösen. Gelingt diese Bewegung und kann sich die Aktie nachfolgend auch ĂĽber der 90 EUR-Marke etablieren, so könnte es weiter aufwärts in Richtung der Anlaufziele gehen, die in der Tagesbetrachtung Erwähnung gefunden haben.Â
Gelingt der Move aber nicht und verharrt die Aktie unter der SMA200, so könnte die SMA20 als auch die SMA50 im Rahmen von Schwäche noch einen Support bieten. Wird die SMA50 aufgegeben und verliert das Papier nachfolgend auch den Kontakt zu dieser Linie, so könnte sich die Schwäche weiter in Richtung des Jahrestiefs fortsetzen.
- Einschätzung 4h Chart, Prognose: neutral
Übergeordneter Ausblick 4h Chart - Kurzfristig orientiert Anleger (nächste drei Monate):
Auch auf dieser Zeitebene muss sich die Aktie ĂĽber die SMA200 schieben und verbindlich festsetzen. Solange das nicht gelingt, ist der Fokus auf der Unterseite zu suchen.
Wir rechnen auf Basis unserer Analyse mit einer seitwärts / abwärts gerichteten Entwicklung. Daraus ergeben sich die folgenden Wahrscheinlichkeiten:
- Wahrscheinlichkeit Bull Szenario auf Basis unseres Setups:Â 40 %
- Wahrscheinlichkeit Bear Szenario auf Basis unseres Setups: 60 %
Widerstände
- 77,12
- 77,36
- 77,72
- 79,24 (GAP)
- 88,24
- 89,82
- 98,52
- 107,55
UnterstĂĽtzungen
- 75,42
- 75,33
- 75,28
- 72,71
- 71,60
- 71,44
- 65,24
- 62,96
- 59,90
- 57,23
- 54,21
- 36,48
Quelle:Â xStation5Â von XTB
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