- Micron Technology Aktie konnte rund 13% zulegen
- NASDAQ rund 2,7% im Plus
- US Inflationsdaten stützen die Börse
- Micron Technology Aktie konnte rund 13% zulegen
- NASDAQ rund 2,7% im Plus
- US Inflationsdaten stützen die Börse
Börse aktuell: Positive Stimmung an den Aktienmärkten (18.12.2025)
Die internationalen Finanzmärkte zeigten sich am Donnerstag deutlich fester. Nach der Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisindexzahlen (VPI) legten die wichtigsten Aktienindizes kräftig zu. Gleichzeitig standen Kryptowährungen und Erdgas unter Druck, während Gold überwiegend seitwärts tendierte.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Marktupdates notiert der NASDAQ (US100) rund 2,7 % im Plus. Am Devisenmarkt gehört der australische Dollar zu den stärksten Währungen, während der Euro und der japanische Yen deutliche Schwäche zeigen.
US-Inflationsdaten stützen Börse heute
Die positive Entwicklung an der Börse heute ist vor allem auf die niedriger als erwarteten US-Inflationsdaten für November zurückzuführen:
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Verbraucherpreisindex (VPI): +2,7 % YoY
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Kern-VPI: +2,6 % YoY
Beide Werte lagen unter den Prognosen der Analysten und verstärkten die Hoffnung auf eine lockerere Geldpolitik der US-Notenbank im kommenden Jahr. Die Risikobereitschaft der Anleger nahm spürbar zu.
Zusätzlichen Rückenwind erhielt der Technologiesektor durch starke Quartalszahlen von Micron Technology, deren Aktie um rund 13 % zulegen konnte. Damit wurde der KI-getriebene Bullenmarkt im Technologiesegment erneut befeuert.
Börse aktuell: Fokus auf Notenbanken weltweit
Bank of Japan (BoJ) im Fokus
Morgen richtet sich die Aufmerksamkeit der Märkte auf die Entscheidung der Bank of Japan. Erwartet wird:
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eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte
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eine mögliche Ankündigung zum Abbau der ETF-Bestände aus der Notenbankbilanz
Eine solche Entscheidung könnte insbesondere den japanischen Yen und die asiatischen Aktienmärkte stark bewegen.
EZB belässt Leitzinsen unverändert
Die Europäische Zentralbank (EZB) ließ die Leitzinsen wie erwartet unverändert:
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Einlagenzins: 2,0 %
Die Entscheidung entsprach dem Marktkonsens. Aufmerksamkeit erregten jedoch die aufwärts revidierten Inflations- und BIP-Prognosen für 2026, die auf einen wachsenden Optimismus hinsichtlich der Konjunktur in der Eurozone hindeuten.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde blieb in ihrem Tonfall neutral. Die EZB rechnet mit einer moderaten wirtschaftlichen Erholung, unterstützt durch steigendes Verbrauchervertrauen, reales Lohnwachstum und eine sinkende Sparquote. Der EUR/USD gab nach einem vorherigen Ausbruch leicht nach.
Bank of England überrascht mit hawkischem Ton
Die Bank of England senkte den Leitzins wie erwartet um 25 Basispunkte. Überraschend hawkisch fiel jedoch die begleitende Kommunikation aus – trotz schwächerer Konjunktur und rückläufiger Inflation in Großbritannien.
Diese Kombination sorgte für erhöhte Volatilität am britischen Pfundmarkt.
Norges Bank bleibt stabil
Die Norges Bank ließ den Leitzins unverändert bei 4,0 %. Leichte Anpassungen der Wirtschaftsprognosen änderten nichts am übergeordneten geldpolitischen Ausblick.
Makrodaten aus Polen: Gemischtes Bild
Neue Daten des polnischen Statistikamts (GUS) zeigen:
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Industrieproduktion: −2,7 % YoY (deutlich unter Erwartungen)
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Beschäftigung: −0,8 % YoY (besser als erwartet)
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Löhne: +7,1 % YoY (Erwartung: 6,3 %)
Die Zahlen deuten auf eine Stabilisierung des Arbeitsmarkts hin, geben der polnischen Zentralbank (NBP) jedoch Anlass, das Lohnwachstum genau zu beobachten, um eine neue Preis-Lohn-Spirale zu vermeiden.
Rohstoffmärkte unter Druck: NATGAS mit starkem Rückgang
Erdgas (NATGAS) verzeichnete einen besonders schwachen Handelstag:
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Rückgang von nahezu 10 % nach Kontrakt-Rollover
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Weiterer Abwärtstrend unterhalb der 200-Tage-EMA
Die jüngsten EIA-Lagerdaten lagen leicht unter den Prognosen, was darauf hindeutet, dass die Nachfrage zuvor überschätzt wurde.
Fazit: Börse heute bleibt daten- und notenbankgetrieben
Die Börse aktuell profitiert von rückläufiger Inflation in den USA, starken Unternehmenszahlen und der Hoffnung auf eine lockerere Geldpolitik. Gleichzeitig bleiben Notenbankentscheidungen – insbesondere der BoJ – ein zentrales Risiko- und Volatilitätsthema für die kommenden Handelstage.
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