- US-Inflationsdaten im Fokus
- Inflationsentwicklung bleibt unsicher
- EURUSD Prognose hängt von den Daten ab
- US-Inflationsdaten im Fokus
- Inflationsentwicklung bleibt unsicher
- EURUSD Prognose hängt von den Daten ab
Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten bleiben zwar ein wichtiger Risikofaktor für die Märkte, doch im Forex aktuell steht heute vor allem ein makroökonomisches Ereignis im Mittelpunkt: die Veröffentlichung der US-Inflationsdaten.
Der VPI-Bericht (Verbraucherpreisindex) wird heute um 14:30 Uhr dt. Zeit veröffentlicht und könnte erhebliche Auswirkungen auf den Devisenmarkt haben – insbesondere auf die EURUSD Prognose für die kommenden Tage.
Was kann man von den Daten erwarten?
Der Konsens der Analysten liegt aktuell nahe am vorherigen Wert, was jedoch gleichzeitig auf eine hohe Unsicherheit hinsichtlich der Preisentwicklung in den USA hinweist.
Ökonomen, die von Bloomberg befragt wurden, sehen ein steigendes Risiko für erneuten Preisdruck in der US-Wirtschaft. Die Erwartungen deuten auf einen VPI-Wert von etwa 2,5 % im Jahresvergleich hin. Wichtig ist jedoch, dass diese Prognosen mögliche zusätzliche Energiepreisschocks aufgrund der militärischen Spannungen im Persischen Golf noch nicht berücksichtigen.
Die Bandbreite der Analystenschätzungen zeigt deutlich, dass die Marktteilnehmer auf eine mögliche Überraschung vorbereitet sind.

Aufschlüsselung der Erwartungen der Analysten für den heutigen VPI-Bericht. Quelle: Bloomberg Financial No.
Rückblick: Was zeigten die letzten Inflationsdaten?
Die zuletzt ungewöhnlich niedrige Inflationsrate in den USA führte zunächst zu einer gewissen Gelassenheit unter Investoren. Diese Stimmung änderte sich jedoch, nachdem der PCE-Preisindex im Dezember wieder auf rund 3 % im Jahresvergleich gestiegen ist.
Da der PCE-Index häufig als verlässlicher Indikator für die zukünftige Inflationsentwicklung gilt, erhöhte dieser Anstieg die Sorge, dass sich der Preisdruck in der US-Wirtschaft erneut verstärken könnte. Besonders stark blieb die Inflation in Bereichen des nicht-zyklischen Konsums, insbesondere im Gesundheitssektor.
Quelle: XTB Research, Macrobond data
Treiber der Inflation im Monatsvergleich
Der Rückgang der Inflation in den vergangenen Monaten wurde vor allem durch zwei Faktoren unterstützt:
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sinkende Energiepreise
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fallende Preise für Gebrauchtwagen
Diese Komponenten sorgten zuletzt für eine deutliche Entlastung der Verbraucherpreise im Monatsvergleich.
Allerdings könnte sich dieser Effekt als temporär erweisen. Selbst wenn die heutigen Daten weiterhin eine moderate Entwicklung zeigen, rechnen viele Analysten mit einem möglichen Inflationsanstieg in den kommenden Monaten.
Während die Mietinflation (Shelter) weiterhin langsam zurückgehen dürfte, könnten steigende Medizinkosten sowie Warenpreise – insbesondere durch höhere Aluminiumpreise – erneut Druck auf die Inflation ausüben.
Der Rückgang der Preise für Energie-Rohstoffe und Gebrauchtwagen gegenüber dem Vormonat war in den letzten Monaten die Hauptursache für die Preisentlastung in den USA. Quelle: XTB Research, Macrobond-Daten.
EURUSD Prognose: Schlüsselmarken im Fokus
Im Devisenmarkt bleibt die Entwicklung des Euro gegenüber dem US-Dollar besonders spannend.
Der EURUSD ist erneut unter die wichtige Unterstützung bei 1,16 gefallen. Bemerkenswert ist dabei, dass der Markt die zuletzt deutlich gestiegenen Zinserwartungen für die Eurozone bislang kaum berücksichtigt.
Für die EURUSD Prognose ergeben sich aktuell zwei zentrale Szenarien:
Bullisches Szenario
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Neutrale oder schwächere Inflationsdaten aus den USA könnten eine Stabilisierung begünstigen
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Der Kurs könnte sich weiter in einer Range zwischen 1,158 und 1,162 bewegen
Bärisches Szenario
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Höhere Inflation als erwartet könnte den US-Dollar stärken
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In diesem Fall wäre ein erneuter Rückgang unter 1,158 möglich
Die heutige CPI-Veröffentlichung könnte somit entscheidend sein, ob der Markt kurzfristig eine neue Richtung findet oder weiterhin in einer Seitwärtsphase verharrt.
Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 10.03.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Forex Aktuell: USDJPY bleibt im Aufwärtstrend
Auch beim Währungspaar USDJPY richtet sich der Blick auf die Inflationsdaten aus den USA.
Das Paar setzt seinen Aufwärtstrend fort und verteidigt derzeit eine wichtige technische Unterstützungszone. Diese wird durch zwei Faktoren definiert:
-
die untere Begrenzung des seit Ende Februar bestehenden Aufwärtstrendkanals
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den 50-Tage-EMA
Sollten die Inflationsdaten stärker ausfallen als erwartet, könnte der USDJPY seine Rallye fortsetzen und sich in Richtung 159,37 Yen bewegen – dem bisherigen Jahreshoch.
Schwächere Daten könnten hingegen eine Korrektur auslösen und den Kurs zurück an die genannten technischen Unterstützungen führen.

Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 11.03.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Fazit – Forex Aktuell
Die heutigen US-Inflationsdaten zählen zu den wichtigsten makroökonomischen Veröffentlichungen der Woche. Sie könnten nicht nur die Erwartungen an die Geldpolitik der Federal Reserve beeinflussen, sondern auch entscheidend für die kurzfristige EURUSD Prognose sein.
Insbesondere die Frage, ob der Preisdruck in den USA wieder zunimmt, dürfte die Richtung am Devisenmarkt bestimmen.
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