Goldpeis unter Druck: Renditen und Dollar belasten

13:18 18. Januar 2024

Goldpreis Dollar Korrelation im Tageschart

Der Goldpreis ist im gestrigen Handel bis an die psychologische Marke von 2.000 US-Dollar gerutscht und hat damit die Verluste der Vortage ausgeweitet. Druck ging vor allem von den stark gestiegenen Anleiherenditen sowie der anhaltenden Dollar-Stärke aus. Die Benchmark-Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen kletterte zeitweise über die Marke von 4,10 %, nachdem sie Ende Dezember noch auf ein Tief bei 3,78 % gesunken war. Auch der Dollar setzte am Mittwoch seine seit Ende Dezember andauernde Rally fort und legte gegenüber wichtigen Devisen zu. Starke Konjunkturdaten aus den USA, wo die viel beachteten Einzelhandelsumsätze über den Prognosen lagen, schoben Dollar und Renditen an, während der Goldpreis nachgab.

Märkte passen Zinserwartungen an

Die Märkte haben zuletzt ihre Erwartungen an eine aggressive Lockerung leicht nach unten angepasst, nachdem sich einige der Fed-Mitglieder zurückhaltend geäußert haben und die Wirtschaftsdaten stabil geblieben waren. Die Fed hat immer betont, dass sie datenabhängig entscheidet, ein robustes makroökonomisches Umfeld in den USA erhöht daher die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen nicht so früh und schnell fallen wie gedacht. Die Geldmärkte senkten ihre Erwartung von über 70 % vor einer Woche, auf aktuell 59 %, dass die Fed die Zinsen bereits im März senkt. Bis zum Jahresende erwarten die Märkte aber nach wie vor sechs Zinssenkungen.

Konjunkturdaten rücken in den Fokus

Das Zinsthema beherrscht nicht nur die Gemüter, sondern hat auch Auswirkungen auf den Goldpreis und andere Assets, weshalb den Konjunkturdaten in den nächsten Wochen erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt wird. Bereits in der kommenden Woche stehen in den USA einige wichtige Wirtschaftsdaten auf der Agenda, von denen sich die Händler neue Erkenntnisse auf die Politik der Fed erhoffen.

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Neben den Einkaufsmanagerindizes Gewerbe und Dienstleistung am Mittwoch stehen ebenfalls die BIP-Zahlen für das vierte Quartal am Donnerstag sowie die von der Fed bevorzugten Preisdaten der privaten Konsumausgaben (PCE) am Freitag auf der Agenda. Die Märkte dürften indessen auf schwächere Daten hoffen, damit die Zinsen möglichst blad und stark gesenkt werden – bad News wären in diesem Fall good News. Zu starke Konjunkturdaten würden hingegen die Sorge schüren, dass die US-Notenbank erst später als erhofft eine Zinswende einleitet.

Zudem gibt die EZB am Donnerstag ihre Zinsentscheidung bekannt und äußert sich zur künftigen Geldpolitik. Heute richtet sich der Fokus zunächst um 13:30 Uhr auf das EZB-Protokoll der letzten geldpolitischen Sitzung. Angesichts der Fülle an wichtigen Daten wird es dem Goldpreis nicht an neuen Impulsen mangeln.

Die geopolitischen Spannungen bleiben ebenfalls ein Thema: So droht jetzt ein Krieg zwischen Pakistan und dem Iran, ein Konflikt, den vorher kaum jemand auf dem Schirm hatte. Schon zu Beginn des Gaza-Kriegs strömten Anleger in die Krisenwährung Gold. Sollte die Situation im Nahen Osten nun weiter eskalieren, könnte Gold erneut gefragt sein.

Goldpreis: Aktuelle Lage

Am Donnerstagvormittag zeigt sich Gold wenig bewegt. Bislang sehen wir nur eine leichte Erholung von den Vortagsverlusten. Von seinem gestrigen Tief bei 2.001 USD stieg der Goldpreis bis auf 2.014 USD. Wie es kurzfristig weitergeht, hängt unter anderem von der Entwicklung der US-Renditen und des US-Dollar ab. Im beigefügten Chart ist die negative Korrelation zum Dollar deutlich zu erkennen. Aus charttechnischen Gesichtspunkten hat der Goldpreis eine wichtige Unterstützungszone erreicht, die von der Horizontalen bei 2.007 USD bis zur psychologischen Marke von 2.000 USD reicht. Hier sollten die Gold-Bullen eine Reaktion zeigen, andernfalls droht ein Rutsch bis zum letzten lokalen Tief bei 1.973 USD.

 

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