- Der Goldpreis steigt um mehr als 1 % und stabilisiert sich im Bereich von 4 100 bis 4 150 USD je Unze.
- Zentralbanken kaufen im September rund 63 Tonnen Gold und stützen damit die langfristige Nachfrage.
- Die People’s Bank of China baut ihre Goldreserven auf rund 2 410 Tonnen aus.
- Der Goldpreis steigt um mehr als 1 % und stabilisiert sich im Bereich von 4 100 bis 4 150 USD je Unze.
- Zentralbanken kaufen im September rund 63 Tonnen Gold und stützen damit die langfristige Nachfrage.
- Die People’s Bank of China baut ihre Goldreserven auf rund 2 410 Tonnen aus.
Der Goldpreis verzeichnet heute ein Plus von mehr als 1 %, obwohl die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten schwächelt. Anleger und Bullen hoffen, dass der Edelmetallmarkt den Großteil der Verluste durch die steigenden Renditen von US-Staatsanleihen bereits verarbeitet hat.
► Gold WKN: 965515 | ISIN: XC0009655157 | Ticker: Gold
Mögliche Katalysatoren für eine nachhaltige Erholung des Goldpreises wären eine Entspannung der geopolitischen Lage im Nahen Osten sowie gedämpfte Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed. Da beide Szenarien kurzfristig unwahrscheinlich erscheinen, bleibt die aktuelle Stabilisierung im Bereich von 4.100 bis 4.150 USD je Unze vorerst überwiegend technischer Natur. Dennoch könnte die US-Anleihepolitik bis zum Jahresende für unterstützende Impulse sorgen.
Einfluss der Fed-Zinspolitik auf die Goldpreis Entwicklung
Seit der Zinssenkung der Fed um 25 Basispunkte im September steht der Goldpreis unter Druck. Die Korrektur fiel jedoch im Vergleich zum scharfen Anstieg der nominalen und realen US-Zinsen vergleichsweise moderat aus. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen stieg in Richtung 5,3 %, während die Rendite 10-jähriger US-Inflationsanleihen (TIPS-Rendite als Indikator für Realzinsen) knapp unter 3 % kletterte.
Dass der Goldpreis auf diese Entwicklung nur verhalten reagierte, deutet darauf hin, dass sich die historisch negative Korrelation zwischen Gold und Zinssätzen abgeschwächt hat:
-
Privatanleger: Bauen ihre Bestände in Gold-ETFs trotz steigender Anleiherenditen weiter aus.
-
Institutionelle Investoren: Auf dem Futures-Markt wurden die Long-Positionen kontinuierlich aufgestockt.
Zentralbanken als Stütze: PBoC führt Rekordkäufe an
Die Nachfrage der Notenbanken bleibt eine der wichtigsten strukturellen Säulen für die positive Gold Prognose:
-
Rekord-Käufe im September: Laut vorläufigen Daten des World Gold Council (WGC) und des IMF kauften Währungsbehörden im September rund 63 Tonnen Gold – der höchste Monatswert seit November 2024.
-
Strategie der PBoC: Die People’s Bank of China stuft ihre Goldreserven kontinuierlich hoch. Mit rund 2.410 Tonnen Gold macht das Edelmetall mittlerweile etwa 9 % der gesamten chinesischen Reserven aus.
Diese Entwicklung dient nicht nur der Währungsdiversifikation, sondern ist Teil einer schrittweisen Entdollarisierung. Für viele Schwellenländer stellt Gold die natürliche Alternative zum US-Dollar dar – insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Wirtschaftssanktionen.
Ein aktueller WGC-Survey unterstreicht diesen Trend: 45 % der Zentralbanken planen, ihre Goldreserven im kommenden Jahr aufzustocken – ein neuer Rekordwert.
Gold Prognose: Neues Allzeithoch in 12 bis 24 Monaten?
Trotz der Korrektur nach dem Rekordstand im Januar (über 5.500 USD pro Unze) bleibt die langfristige Gold Prognose vieler Fondsmanager bullisch:
| Horizont | Erwartete Entwicklung / Gold Prognose |
| Kurzfristig (0–6 Monate) | Hohe Volatilität. Die Fed-Zinspolitik und hohe Realzinsen begrenzen rasche Kurssprünge. Die Marke von 4.000 USD gilt als starke Unterstützung. |
| Mittelfristig (12–18 Monate) | Optimistische Prognosen erwarten einen erneuten Test des Allzeithochs und neue Rekordstände. |
| Langfristig (bis 2 Jahre) | Konservative Schätzungen sehen eine anhaltende Aufwärtsbewegung, getrieben durch strukturelle Makrofaktoren. |
Die wichtigsten Kurstreiber für die langfristige Gold Prognose:
-
Staatsverschuldung & Fiat-Währungen: Die stark steigende Staatsverschuldung der USA erhöht die Sorge vor einer erneuten Ausweitung der Geldmenge bei kommenden Wirtschaftskrisen. Gold schützt vor Entwertung, da sein Angebot nicht per Beschluss vermehrt werden kann.
-
Geopolitische Risiken: Der Trend zur Währungsdiversifikation veranlasst Family Offices und Großanleger dazu, Staatsanleihen abzubauen und die Goldquote im Portfolio zu erhöhen.
-
Erhalt der Kaufkraft: Zentralbanken nutzen Gold gezielt als strategisches Reservegut, um den realen Wert ihrer Währungsreserven gegen Inflation und Fiskalrisiken abzusichern.
Goldprognose im Tageschart
Quelle: XTB Investment Plattform, aufgenommen am 15.10.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Fazit & Ausblick
Kurzfristig bestimmen die US-Geldpolitik und die Realzinsen das Geschehen am Goldmarkt. Die fundierten Fundamentaldaten – allen voran die Rekordkäufe der Zentralbanken und die Unsicherheit über die globale Verschuldung – stützen jedoch die langfristig positive Gold Prognose. Rücksetzer im Bereich von 4.000 USD könnten Anlegern als tragfähige Basis für die nächste große Aufwärtsbewegung dienen.
Deutschlands bester Zins* als Einladung!
4,5 Prozent bei XTB sichern und den Weg zu mehr Rendite starten
- NEUKUNDEN erhalten für 90 Tage den aktuellen Spitzenzinssatz auf das nicht angelegte Geld
- Für Guthaben bis 20.000 Euro und einer Aktien- oder ETF-Order im Monat als Voraussetzung
- Das Aktions-Angebot, um XTB kennenzulernen: Aktienhandel ab 0 Euro Kommission und eine der besten Investment-Apps für Deutschland von XTB
- Weitere Details und zur Kontoeröffnung hier klicken.
* Aktueller Spitzenzinssatz gemäß der größten Vergleichsportale für in Deutschland einlagengesicherte Cash-Einlagen, Stand 13.10.2026 laut Eigenrecherche XTB, Irrtümer vorbehalten.
Panik auf dem Nickelmarkt 🚩 INSG korrigiert Prognose – Überschuss im Jahr 2027?
BÖRSE AKTUELL: Technologieaktien-Ausverkauf erfasst Europa, Gold glänzt erneut
CoreWeave Aktie im Ausverkauf: Schuldenberg und Zinsangst – Jetzt Aktien kaufen? 📉
Ausverkauf am Halbleitermarkt 📉🖥️
Offenlegung gemäß § 80 WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte
Der Autor (m/w/d) kann in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert sein.
Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen an den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. Die Publikation stellt weder ein Angebot noch eine Beratung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder Halten irgendeiner Finanzanlage dar. XTB ist nicht dazu verpflichtet, die Informationen in dieser Marketingmitteilung zu aktualisieren, abzuändern oder zu ergänzen, wenn sich ein in dieser Publikation genannter Umstand oder eine darin enthaltene Stellungnahme, Einschätzung, Idee oder Prognose ändert oder unzutreffend wird. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.
Wertentwicklungen von Handelswerten aus der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für Wertentwicklungen in der Zukunft!
Die bereitgestellten Informationen enthalten KEINE Kostenbetrachtung wie Transaktionskosten, Konvertierungskosten oder Spreads. Solche Kosten können anfallen und die Ergebnisse beeinflussen. Die Rendite kann sich aufgrund von Währungsschwankungen erhöhen oder verringern, wenn die Angaben auf Zahlen beruhen, die auf eine andere Währung als die offizielle Währung des Landes lauten, in dem der Anleger oder potenzielle Anleger ansässig ist bzw in welcher Währung das Handelskonto geführt wird.
XTB S.A. (samt Zweigniederlassungen) ist kein Steuerberater und prüft nicht, ob eine Anlageentscheidung für die Kunden steuerlich günstig ist. Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen eines Kunden ab und kann künftig Änderungen unterworfen sein. Kurse bzw. der Wert eines Finanzinstruments können steigen und fallen.
RISIKOHINWEIS für CFD
CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 77% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Anlageberatung dar. Die Mitteilungen sind als Werbemitteilung zu verstehen.