- Liquiditätsrückgang als Warnsignal
- Schwache Nachfrage und ETF-Abflüsse
- Technisch weiter unter Druck
- Liquiditätsrückgang als Warnsignal
- Schwache Nachfrage und ETF-Abflüsse
- Technisch weiter unter Druck
Der Kryptomarkt verzeichnet heute moderate Verluste vor dem Hintergrund einer vorsichtigen Stimmung an der Wall Street und anhaltender Unsicherheiten an den globalen Finanzmärkten. Bitcoin verliert mehr als 2 %, während der Gesamtmarkt weiterhin mit schwachen Kapitalzuflüssen und nachlassendem Anlegerinteresse kämpft.
► Bitcoin: ISIN XC000A2YY636 | WKN: A2YY63 | Ticker Bitcoin
Besonders auffällig: Das Angebot des Stablecoins USDT ist in den vergangenen zwei Monaten um mehr als 3 Milliarden US-Dollar gesunken. Ein ähnliches Muster war bereits während des Bärenmarktes 2022 zu beobachten. Für jede fundierte Bitcoin Prognose ist diese Entwicklung von zentraler Bedeutung, da Stablecoin-Liquidität häufig als Frühindikator für Marktaktivität gilt.
On-Chain-Daten senden Warnsignal
USDT hat jüngst ein Signal ausgelöst, das zuvor nur am Markttief 2022 auftrat. Historisch betrachtet deutete extreme Liquiditätsanspannung häufig auf potenzielle Opportunitätszonen hin – allerdings erst nach einer klaren Bestätigung, dass der Verkaufsdruck nachlässt.
Quelle: CryptoQuant
On-Chain-Daten senden Warnsignal
Parallel dazu verzeichnet Bitcoin seit sechs Monaten eine schwache Netzwerkaktivität. Eine vergleichbare Phase trat zuletzt 2024 auf, als der Bitcoin-Kurs eine Korrektur von rund 30 % durchlief. Für die aktuelle Bitcoin Prognose bleibt entscheidend, ob die Netzwerkaktivität wieder anzieht oder die Schwächephase anhält.
Quelle: CryptoQuant
Nachfrageindikatoren bleiben gedämpft
Der Binance Buying Power Index ist auf Niveaus gefallen, die bereits in früheren Marktphasen beobachtet wurden. Die Daten deuten auf ein komprimiertes Nachfragefenster hin – ein Markt, der zunächst konsolidiert. Historisch lösten sich vergleichbare Konstellationen statistisch häufiger nach oben auf, allerdings erst nach einer Stabilisierung der Kapitalströme.
Quelle: CryptoQuant, Binance
ETF-Abflüsse belasten die kurzfristige Bitcoin Prognose
In den vergangenen Handelssitzungen kam es erneut zu Nettoabflüssen aus Bitcoin- und Ethereum-ETFs. Trotz deutlicher Kursrückgänge reduzieren institutionelle Investoren offenbar ihre Krypto-Exposure.
Für die aktuellen Krypto News ist dies ein entscheidender Faktor: Solange ETF-Abflüsse anhalten, bleibt der strukturelle Nachfragedruck begrenzt.
Quelle: Bloomberg Finance L.P.
Quelle: Bloomberg Finance L.P.
Technische Lage bei Bitcoin und Ethereum
Sowohl Bitcoin als auch Ethereum mussten zuletzt deutliche Verluste hinnehmen. Auf kurzfristiger Zeitebene bleibt der Verkaufsdruck jedoch bestehen. Ein klarer struktureller Nachfrageimpuls ist bislang nicht erkennbar.
Das zentrale Problem des Kryptomarktes ist aktuell weniger ein Überangebot, sondern vielmehr das Fehlen nachhaltiger Nachfrage. Erst wenn sich hier eine Veränderung abzeichnet, dürfte sich die mittelfristige Bitcoin Prognose deutlich aufhellen.
Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 23.02.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 23.02.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 23.02.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 23.02.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Fazit für Anleger
Die aktuellen Krypto News zeigen ein gemischtes Bild:
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Rückläufige Stablecoin-Liquidität
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Schwache On-Chain-Aktivität
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ETF-Abflüsse
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Anhaltender technischer Verkaufsdruck
Historisch traten ähnliche Konstellationen häufig in fortgeschrittenen Korrekturphasen auf. Eine nachhaltige Bodenbildung erfordert jedoch klare Signale einer Nachfrageerholung.
Für die kurzfristige Bitcoin Prognose bleibt das Umfeld angespannt. Mittelfristig könnte eine Stabilisierung der Liquiditätsindikatoren und ETF-Ströme den Grundstein für eine Erholung legen.
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FAQ – Bitcoin Prognose & Krypto News
Wie fällt die aktuelle Bitcoin Prognose aus?
Kurzfristig bleibt das Umfeld angespannt. Schwache On-Chain-Daten, rückläufige Stablecoin-Liquidität und ETF-Abflüsse sprechen für anhaltenden Druck. Eine nachhaltige Aufwärtsbewegung setzt eine klare Nachfrageerholung voraus.
Warum ist das sinkende USDT-Angebot wichtig?
Ein Rückgang des USDT-Angebots deutet auf abnehmende Liquidität im Kryptomarkt hin. Stablecoins gelten als „Trockenpulver“ für neue Käufe. Weniger Umlaufmenge kann daher geringere Kaufkraft bedeuten.
Welche Rolle spielen Bitcoin-ETFs für den Kurs?
ETF-Zuflüsse signalisieren institutionelles Interesse und stärken die Nachfrage. Aktuelle Nettoabflüsse wirken hingegen belastend auf die kurzfristige Bitcoin Prognose.
Was sagen die On-Chain-Daten aktuell aus?
Bitcoin verzeichnet seit Monaten eine schwache Netzwerkaktivität. Historisch gingen ähnliche Phasen häufig mit Korrekturen oder längeren Konsolidierungen einher.
Ist eine Erholung des Kryptomarktes wahrscheinlich?
Historisch folgten auf Phasen extremer Liquiditätsanspannung häufig Erholungen. Voraussetzung ist jedoch, dass der Verkaufsdruck nachlässt und neue Kapitalzuflüsse einsetzen.
Welche Faktoren sollten Anleger jetzt beobachten?
Entscheidend sind die Entwicklung der ETF-Ströme, Veränderungen bei Stablecoin-Beständen, die Netzwerkaktivität von Bitcoin sowie technische Unterstützungszonen im Chart.
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