++ „FOMO"-Phänomen am US-Aktienmarkt? ++ Keine EURUSD-Erholung nach schwachen US-Daten ++ Deutsche Börse am Dienstag geschlossen ++
Die Indizes der Wall Street konnten zu Beginn der verkürzten Handelswoche ihre jüngst ausgebildeten Allzeithochs erneut übertreffen. US-Präsident Donald Trump sagte am Samstag, dass der Phase-1-Deal mit China bald unterzeichnet werde, während Peking am Montag die Senkung von Zöllen ankündigte. Die Rede ist von insgesamt 859 Produkten, von gefrorenem Schweinefleisch bis hin zu Konsumgütern. Es kann zwar niemand das Jahr 2020 vorhersagen, aber der globalen Verlangsamung der Konjunktur kann zumindest etwas entgegengewirkt werden und man versucht die bestehenden Handelsspannungen weiter abzubauen. Der S&P 500 konnte den Großteil seiner gestrigen Gewinne vom vorbörslichen Handel nicht halten und beendete die Sitzung mit bescheidenen +0,09%.
Die Devisenhändler konzentrierten sich am Montag auf die makroökonomischen US-Daten. Der Auftragseingang für langlebige Güter ging im November um 2% im Monatsvergleich zurück und verfehlte deutlich die Erwartungen von +1,5% - der stärkste Rückgang seit Mai. Die Verkäufe neuer US-Häuser stiegen mit +1,3% auf eine saisonbereinigte Jahresrate von 719 Tsd. (Erwartung: 734 Tsd. / Vorwert: 710 Tsd.). Ausschlaggebend für den Anstieg war jedoch, dass der Wert vom Oktober nach unten angepasst wurde. EURUSD konnte von dem enttäuschenden Datenpaket nicht profitieren. Die psychologisch wichtige 1,11er-Marke bleibt unüberwindbar und am Dienstag tendiert das Paar erneut gen Süden (aktuell: 1,1084).
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