++ PBoC senkt kurzfristigen Finanzierungssatz ++ EURUSD versucht sich zu erholen ++ DE30 leicht in der Gewinnzone ++
Die Wall Street profitierte am letzten Freitag von ermutigenden Schlagzeilen zum Handelsstreit. Der US-Handelsbeauftragte Larry Kudlow sagte, dass sich die Gespräche zwischen den USA und China kurz vor der Endphase befänden. Zudem sollen bei einem Telefonat am Samstag „konstruktive Gespräche" stattgefunden haben, berichtete das chinesische Handelsministerium. „Sicherlich würde ein Mini-Deal einen Teil der negativen Stimmung beseitigen", sagte Patrik Schowitz, globaler Multi-Asset-Stratege bei J.P. Morgan Asset Management. Der S&P 500 bildete am Freitag ein neues Allzeithoch aus und konnte seine Rallye für eine sechste Woche in Folge fortsetzen. Während der Asien-Sitzung am heutigen Montag überraschten die PBoC mit der ersten Senkung des kurzfristigen Finanzierungssatzes seit Oktober 2015 - der Hang Seng (+1,27%) konnte einen kleinen Teil seiner jüngsten Verluste ausgleichen.
EURUSD konnte sich seit letzten Mittwoch nach einem Test der 1,10er-Marke etwas erholen. Die Fed signalisiert weiterhin eine abwartende Haltung und die Erwartungen an Zinssenkungen sind zurückgegangen - dies könnte eine USD-Abwertung begrenzen. Des Weiteren stieg der US-Einzelhandel im Oktober um 0,3% im Monatsvergleich und konnte damit den Rückgang vom September (-0,3%) umkehren sowie die Erwartungen (0,2%) übertreffen. Der Konsum macht mit 67,9% mehr als zwei Drittel der US-Konjunktur aus und bleibt dank der Zahlen zu Fahrzeugen und Benzinpreisen solide. Die Märkte dürften weiter sensibel auf handelsbezogene Nachrichten reagieren. Ein Phase-1-Abkommen wird insbesondere für exportabhängige EU-Länder (und den EUR) als wichtiger Faktor für eine Erholung angesehen. EURUSD stößt am heutigen Montag mit dem 38,2% Fibo-Niveau des Rückgangs vom November auf Widerstand.
Deutschland konnte zwar einer technischen Rezession - zwei aufeinanderfolgende Quartale mit negativem Wachstum - entkommen, zahlreiche Abwärtsrisiken bleiben jedoch bestehen: Die Aussichten für die deutsche Autoindustrie sind angesichts des Zollstreits zwischen der EU und den USA sowie der Umstellung auf die Elektromobilität kritisch zu sehen. Des Weiteren sorgt sowohl der ungeklärte Handelsstreit zwischen den USA und China als auch die Brexit-Thematik weiter für Unsicherheit. Der DE30 steckt seit mehr als einer Woche in einer Seitwärtsbewegung fest und wird am Montag bei 13.235 Punkten flach gehandelt.
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