++ Futures des S&P 500 deuten auf höhere US-Eröffnung hin ++ DUP soll gegen Brexit-Deal stimmen ++ DE30 gibt Großteil seiner heutigen Gewinne ab ++
Die Wall Street unterbrach am Mittwoch aufgrund schwacher Einzelhandelsumsätze sowie erneuter Spannungen an der Handelsfront ihre Rallye. Die Einzelhandelsumsätze aus den USA gingen im September unerwartet um 0,3% im Monatsvergleich zurück. Die Daten weckten Ängste um den Zustand der US-amerikanischen Wirtschaft und bekräftigten die Erwartungen an eine dritte Zinssenkung der Fed im Oktober. Laut FedWatch Tool liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Anpassung um 25 Basispunkte bei fast 90%. Die Stimmung wurde ebenfalls durch ein mögliches US-Gesetz zur Unterstützung der prodemokratischen Bewegung in Hongkong getrübt. Dies könnte die Beziehungen zwischen Washington und Peking verschlechtern, wobei das Gesetz noch durch den US-Senat verabschiedet werden muss. China wirft den USA vor sich in die inneren Angelegenheiten einzumischen und drohte bereits mit Vergeltungsmaßnahmen. Der S&P 500 beendete den Donnerstag mit einem leichten Verlust von 0,2%, wobei die Futures im heutigen vorbörslichen Handel nach oben tendieren. Das chinesische Handelsministerium sagte am Donnerstag, dass China auf ein baldiges Teil-Abkommen mit den USA hoffe, um Fortschritte bei der Abschaffung der Zölle zu erzielen.
Andernorts kam es bei den Brexit-Verhandlungen zu einem ersten Durchbruch. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gab bekannt, dass die Verhandlungsführer der EU und Großbritannien einen Deal erreicht haben. GBPUSD stieg kurzzeitig um mehr als 200 Pips auf ein 5-Monatshoch. Ein Abkommen könnte beim EU-Gipfel in dieser Woche unterzeichnet werden. Entscheidend ist jedoch auch die Zustimmung des britischen Parlaments am kommenden Samstag. Die neuesten Schlagzeilen zeigen, dass die nordirische DUP den ausgehandelten Brexit-Deal von Premierminister Boris Johnson nicht unterstützen werde. GBPUSD gab daraufhin seine gesamten Intraday-Gewinne ab und notiert aktuell wieder unterhalb der 1,28er-Marke.
Der DE30 profitierte am Donnerstagvormittag von den Brexit-Schlagzeilen und bildete dabei ein neues Jahreshoch aus. Nach Erreichen der Marke von 12.800 Punkten ließ sich der deutsche Leitindex wieder auf 12.700 Punkten zurückfallen, da der Optimismus schnell wieder schwand. Der übergeordnete Trend bleibt dennoch bullisch, da kurzfristige Unterstützungen Halt bieten konnten.
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