++ Anleger sichern sich gegen Abwärtsrisiken ab ++ EURUSD profitiert von USD-Schwäche ++ DE30 eröffnet höher ++
Trotz des angekündigten Phase1-Deals und der Rallye an der Wall Street erfuhr Gold in dieser Woche eine höhere Nachfrage. Die Anleger scheinen sich zunehmend gegenüber Abwärtsrisiken abzusichern. Die Handelsspannungen zwischen den USA und China könnten sich im Jahr 2020 fortsetzen und nach den fast viermonatigen Anstiegen bei US-Aktien steigt die Gefahr für Korrekturen. Der eröffnete Impeachment-Prozess gegenüber Trump sowie die anstehenden US-Präsidentschaftswahlen sorgen ebenfalls für Unsicherheit. Das Edelmetall stieg kurzzeitig auf den höchsten Stand seit Anfang November und notiert am Freitag bei 1.509,90 USD. Höhere Erwartungen an eine dovische Fed könnten entscheidend sein, um den Preis deutlich nach oben zu treiben.
EURUSD kann sich am Freitag erholen, nachdem die 1,11er-Marke mehrere Handelstage unüberwindbar war. Der Optimismus an der Handelsfront belastet den USD. US-Präsident Donald Trump sagte, dass das Handelsabkommen mit China im Januar unterzeichnet werden könne und laut chinesischen Beamten sollen beide Seiten in engem Kontakt stehen. Das Paar notiert bei 1,1135 und testet die 200-Tage-Linie (EMA). Die 1,12er-Marke dient als der nächstgelegene Widerstand, wobei die Erwartungen an eine weitere Rallye nach dem heutigen kräftigen Anstieg gedämpft sein könnten. Kurse oberhalb des genannten gleitenden Durchschnitts könnten wiederum das Momentum aufrechterhalten.
Der DE30 eröffnet am Freitag höher und notiert nach der ersten europäischen Handelsstunde wenig verändert bei 13.346 Punkten. Für einen Test der lokalen Hochs bei 13.430 Punkten reichte es nicht, sodass die Bären versuchen könnten, das offene Gap zu schließen.
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