++ Stimmung unter Anlegern verschlechtert sich ++ Schwierige Ausgangslage bei EURUSD ++ DE30 korrigiert am Montag ++
Die globalen Finanzmärkte werden am Montag durch die Eskalation in Hong Kong belastet, nachdem ein Polizist erneut auf einen Demonstranten schoss. Die Proteste halten nun seit mehr als fünf Monaten an und nach einem vorgeschlagenen Auslieferungsgesetz, welches bereits zurückgezogen wurde, haben sich die Forderungen nach mehr Demokratie und polizeilicher Verantwortung ausgeweitet. An der Handelsfront sagte US-Präsident Donald Trump am Wochenende, dass die Gespräche mit China langsamer verlaufen seien, als er es sich gewünscht hätte, und fügte hinzu, dass China viel dringlicher ein Abkommen will als er. Der S&P 500 hat bereits ein Teil-Abkommen eingepreist, sodass nach einer 5-wöchigen Rallye der Börsenspruch „Buy the Rumor, Sell the News" wieder an Bedeutung gewinnen könnte. Andererseits sind die Sorgen um eine konjunkturelle Abschwächung in den USA zurückgegangen - am Freitag stieg das Verbrauchervertrauen der Uni-Michigan von 95,5 auf 95,7 Punkte. Zum Wochenbeginn ist der Hang Seng mit einem Rückgang von mehr als 2,7% der größte Underperformer, während Gold und der JPY aufwerten.
EURUSD-Händler konzentrieren sich überwiegend auf die künftige Rolle des USD. „Als der Handelskrieg so aussah, als würde er sich verschlimmern, wurde der USD als sicherer Hafen gekauft. Jetzt, da der Handelskrieg zu ende sein könnte, wird der USD gekauft, weil die US-Wirtschaft davon profitieren wird", sagte Marshall Gittler, Stratege bei ACLS Global. Der Handelsstreit belastet den Handel und sorgt dafür, dass Unternehmen ihre Investitionen zurückhalten. Ein Deal zwischen den USA und China sowie verbesserte makroökonomische Daten sind daher notwendig, um den Ausblick des EUR aufzuhellen. Die europäischen Aktienmärkte erfuhren 2019 zwar eine starke Erholung, aber bislang ist nicht klar, ob die Eurozone bereits ihren konjunkturellen Tiefpunkt erreicht hat - dies könnte den Optimismus der EUR-Bullen weiter dämpfen. EURUSD versucht am Montag seine 5-tägige Verlustserie zu durchbrechen und notiert aktuell bei 1,1030. Auch wenn für eine Trendwende deutlich höhere Kurse notwendig sind, wäre eine Aufwärtskorrektur nicht unrealistisch.
Der DE30 rutscht am Montag nach der schlechten Stimmung in Asien unter die Marke von 13.200 Punkten. In Kombination mit den starken Anstiegen der letzten Wochen, könnten die Bären versuchen, einen tieferen Pullback zu erzwingen. Im Tageschart könnte erst wieder bei den Hochs von Ende Oktober/Anfang November (12.980 Punkte) stärkere Unterstützung gefunden werden. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der deutsche Leitindex bei 13.180 Punkten.
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