- Rohöl Preis fällt deutlich
- Brent Prognose bleibt unsicher
- Straße von Hormus entscheidend
- Rohöl Preis fällt deutlich
- Brent Prognose bleibt unsicher
- Straße von Hormus entscheidend
Der Rohöl Preis steht aktuell stark unter Druck. Hintergrund ist die überraschende Entscheidung der USA, einen geplanten Angriff auf den Iran kurzfristig abzusagen und stattdessen über Vermittlung Pakistans eine zweiwöchige Waffenruhe mit Teheran zu vereinbaren. In der Folge fällt Brent deutlich um mehr als 10 % auf rund 94 US-Dollar pro Barrel, nachdem der Markt zeitweise sogar Kurse nahe 91 US-Dollar gesehen hatte.
► Brent WKN: 967740 | ISIN: XC0009677409 | Ticker: Brent Öl
Entspannung im Nahen Osten belastet den Rohöl Preis
Ein zentraler Faktor für die aktuelle Brent Prognose ist die teilweise Wiederaufnahme des Tankerverkehrs durch die Straße von Hormus. Diese Entwicklung dürfte kurzfristig Angebotsengpässe entschärfen und es Europa sowie Asien ermöglichen, ihre Lagerbestände wieder aufzufüllen.
Zusätzlich signalisierte die US-Regierung, dass bereits Teile eines iranischen Friedensplans in früheren Verhandlungen akzeptiert worden seien. Laut Washington wurden die militärischen Ziele erreicht, wodurch eine Grundlage für ein umfassenderes Abkommen entstehen könnte.
Infrastruktur bleibt Risiko für die Brent Prognose
Trotz der kurzfristigen Entspannung bleibt die Lage angespannt. Wichtige Reparaturarbeiten an der Öl-Infrastruktur im Persischen Golf dürften erst bei einem dauerhaften Friedensabkommen beginnen. Laut Schätzungen könnte der Wiederaufbau mehrere Jahre dauern und Kosten von über 25 Milliarden US-Dollar verursachen.
Diese Unsicherheit wirkt sich direkt auf die Brent Prognose aus und begrenzt das Abwärtspotenzial beim Rohöl Preis.
Szenarien für den Rohöl Preis
Sollte ein umfassendes Abkommen erreicht werden, könnte der Rohöl Preis mittelfristig weiter fallen und sich wieder in Richtung 71 US-Dollar pro Barrel bewegen. Dieses Niveau entspricht etwa den Preisen vor der Eskalation.
Kurzfristig bleibt der Markt jedoch in einem Spannungsfeld:
- Risiko einer erneuten Eskalation mit steigenden Preisen
- Aussicht auf nachhaltige Entspannung mit weiter fallenden Notierungen
Straße von Hormus bleibt Schlüssel für die Brent Prognose
Ein entscheidender Faktor für die weitere Entwicklung ist die Kontrolle über die Straße von Hormus. Iran könnte künftig Gebühren von bis zu 2 Millionen US-Dollar pro Tanker verlangen, was jährliche Einnahmen von bis zu 40 Milliarden US-Dollar ermöglichen würde.
Mit rund 20.000 Schiffen pro Jahr ist die Passage eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl weltweit. Jede Veränderung der Bedingungen dort hat unmittelbare Auswirkungen auf den Rohöl Preis und die globale Brent Prognose.
OIL (H1)

Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 08.04.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Fazit: Hohe Unsicherheit bestimmt den Ölmarkt
Die aktuelle Brent Prognose bleibt von geopolitischen Entwicklungen geprägt. Während kurzfristig Entspannung den Rohöl Preis belastet, könnten strukturelle Risiken und politische Spannungen jederzeit für neue Preisschübe sorgen.
Der Ölmarkt dürfte daher in den kommenden Wochen volatil bleiben, mit einer klaren Abhängigkeit von politischen Signalen aus den USA und dem Iran.
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