- Asiatische und europäische Börsen verzeichnen deutliche Kursverluste durch eine aufgekommene Risk-Off-Stimmung.
- Gold fällt unter die Marke von 4.100 USD und Silber bricht um mehr als 3 Prozent ein.
- Geopolitische Risiken treiben den Ölpreis auf etwa 107.5 USD für Brent.
- Asiatische und europäische Börsen verzeichnen deutliche Kursverluste durch eine aufgekommene Risk-Off-Stimmung.
- Gold fällt unter die Marke von 4.100 USD und Silber bricht um mehr als 3 Prozent ein.
- Geopolitische Risiken treiben den Ölpreis auf etwa 107.5 USD für Brent.
Börse Heute: Risk-Off-Stimmung dominiert nach starken Wall-Street-Vorgaben
Am Morgen kehrt die Risk-Off-Stimmung an die Finanzmärkte zurück, obwohl die vorherige Sitzung an der Wall Street noch stark war (S&P 500 +0,58 %, Nasdaq +1,05 %). Nachdem Investoren die Quartalszahlen von Meta und Tesla verdaut haben, hat sich die Marktstimmung spürbar verschlechtert.
Das Epizentrum des heutigen Abverkaufs liegt in Asien: Der CHN.cash bricht um -3,16 % ein. Dies passt ins Bild des chinesischen Bärenmarktes (der CSI 300 ist von seinem Juni-Hoch um 20 % gefallen und verzeichnet die zehnte Verlustwoche in Folge – getrieben von Stromengpässen, einem schwachen Immobilienmarkt und schwindendem Vertrauen der Kleinanleger). Auch Japan zeigt sich schwach: Der JP225 verliert -2,76 %.
In den USA geraten erneut Tech-Unternehmen unter Druck, die anfällig für den hohen Finanzierungsbedarf im KI-Sektor sind. Der US100 verliert 1,63 % und fällt damit deutlich stärker als der breitere US500 (-0,86 %). Auch Europa notiert im minus:
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EU50: -1,08 %
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DE40: -0,77 %
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ITA40: -0,94 %
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UK100: -0,28 % (hält sich vergleichsweise stabil)
Rohstoffe, Devisen und Kryptowährungen an der Börse Heute
Der Edelmetallmarkt erlebte eine deutliche Trendumkehr:
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SILBER bricht um 3,07 % auf ca. 56,1 USD ein.
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GOLD fällt um 1,12 % unter die Marke von 4.100 USD (ca. 4.094 USD) und testet die Schlüsselunterstützung bei 4.100–4.117 USD. Ein nachhaltiger Rutsch darunter öffnet den Weg zur psychologischen Marke von 4.000 USD.
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Steigende Anleiherenditen und höhere Ölpreise belasten die Edelmetalle zusätzlich.
Das Öl zeigt sich hingegen von seiner starken Seite. Getrieben von einer geopolitischen Prämie (Berichte über erneute Schlagpläne gegen den Iran nach den Midterms sowie verstärkte Houthi-Angriffe auf Saudi-Arabien) klettert OIL um 1,66 % auf etwa 107,5 USD und OIL.WTI um 1,70 % auf ca. 99,4 USD.
Am Devisenmarkt zeigt sich der US-Dollar leicht schwächer (USDIDX -0,19 %):
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EURUSD: +0,15 % auf 1,1247
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GBPUSD: +0,10 %
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USDJPY: -0,63 % auf ca. 157,1
Die allgemeine Risikoaversion macht auch vor dem Kryptomarkt nicht halt: BITCOIN verliert -2,66 % und notiert bei rund 82.400 USD.
📆 Wirtschaftskalender: Die wichtigsten Termine an der Börse
(Alle Zeitangaben in deutscher Zeit)

Der heutige Wirtschaftskalender ist bei den makroökonomischen Daten vergleichsweise dünn besetzt:
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Asien: Verlangsamung der Inflation in Neuseeland (3,7 % y/y vs. Prognose von 3,8 %). Die Bank of Korea belässt den Leitzins bei 3,00 %, hält sich aber die Tür für eine Anpassung im November offen.
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Polen (09:00 Uhr): Veröffentlichung der polnischen Einzelhandelsumsätze (im Jahresvergleich).
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USA (14:30 Uhr): Das Highlight im Wirtschaftskalender sind die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Konsens bei ca. 200.000).
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USA (16:30 Uhr): EIA-Erdgasspeicherbericht.
Quartalszahlen und Termine im Fokus
Die Berichtssaison gibt weiterhin das Tempo an der Börse Heute vor. Gestern dominierten die Ergebnisse von:
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Meta: Rekordumsatz von 64,6 Mrd. USD (+26 % y/y) und starker Ausblick auf Q4, jedoch ein Anstieg der Investitionen (Capex) um 80 % y/y und ein negativer freier Cashflow – der Preis der „All-in on AI“-Strategie.
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Tesla: Positive Überraschung bei der Ergebnisqualität und Spekulationen über eine potenzielle Fusion mit SpaceX.
Heutige Unternehmenszahlen:
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Vor US-Börsenöffnung: Procter & Gamble (PG.US), Western Digital (WDC.US) und Lockheed Martin (LMT.US).
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Nach US-Börsenschluss: Valero Energy (VLO.US).
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Zusätzlicher Termin: Der Auftritt von Bill Ackman auf CNBC (gegen 17:00 Uhr deutscher Zeit) wird ebenfalls Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Worauf Anleger achten sollten
Im weiteren Tagesverlauf bleibt abzuwarten, ob sich der asiatische Abverkauf (insbesondere der chinesische Bärenmarkt) mit der US-Börseneröffnung noch verstärkt und ob weiter steigende Ölpreise die Inflationssorgen neu anfachen und damit den Druck auf die Zentralbanken erhöhen.
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