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08:29 · 21. Januar 2026

BÖRSE AKTUELL: Asien stabil nach US-Abverkauf (21.01.26)

Börse Aktuell: Asien stabil, Gold Rekordhoch – Marktbericht Börse
Das Wichtigste in Kürze
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Das Wichtigste in Kürze
  • Asien zeigt sich nach dem starken US-Abverkauf stabil bis leicht positiv, während die Volatilität (VIX) erhöht bleibt

  • Gold setzt seine Rally fort und erreicht ein neues Rekordhoch – der starke Jahresstart verstärkt den Fokus auf sichere Häfen

  • Unternehmensnews: Netflix schlägt Q4-Erwartungen knapp, enttäuscht aber mit der Profitabilitäts-Guidance für Q1 – die Aktie fällt deutlich nachbörslich

Börse Aktuell zeigt sich die Asia-Pacific-Session am Mittwoch in moderater Verfassung, nachdem die US-Märkte am Dienstag einen deutlichen Abverkauf erlebt hatten. Die Kursbewegungen in Asien bleiben insgesamt begrenzt: Die wichtigsten Indizes notieren überwiegend im Plus zwischen 0,20% und 1,10%. In China steigen die Leitindizes um 0,20% bis 0,40%, während Japan mit dem Nikkei die Gewinne anführt und zeitweise um bis zu 1,10% zulegt.

Ein zentraler Treiber in den Rohstoffen bleibt Gold, das erneut ein Allzeithoch markiert. Der Goldpreis steigt um rund 2,50% auf etwa 4.880 USD je Unze. Seit Jahresbeginn liegt Gold damit bereits 13% im Plus. Damit könnten Teile der von Banken für 2026 prognostizierten Gewinne bereits sehr früh im Jahr realisiert worden sein.

Im Fokus der Unternehmenszahlen stand Netflix. Der Streaming-Konzern übertraf im vierten Quartal die Erwartungen leicht: Der Gewinn je Aktie lag bei 0,56 USD (Erwartung: 0,55), der Umsatz erreichte 12,05 Mrd. USD (Erwartung: 11,97). Besonders positiv fiel der Free Cashflow aus, der mit 1,87 Mrd. USD deutlich über dem Konsens von 1,46 Mrd. USD lag. Der Ausblick auf das erste Quartal fällt jedoch gemischt aus: Während die Umsatzprognose von 12,16 Mrd. USD nahe am Marktkonsens liegt, bleiben das erwartete operative Ergebnis (3,91 Mrd. USD) sowie die operative Marge (32,1%) unter den Erwartungen. Die Netflix-Aktie gab daraufhin im nachbörslichen Handel um 5,40% nach.

Auch auf der Makroseite bleiben Investoren wachsam. Barclays sieht den US-Dollar kurzfristig zwar schwächer, warnt jedoch, dass der Euro bei einer ernsthaften Eskalation im US–EU-Konflikt deutlich anfälliger für Abwärtsbewegungen sein könnte. Besonders exportorientierte Volkswirtschaften wie Deutschland gelten als stark exponiert, falls sich Handelsrisiken ausweiten.

Ein weiterer Blick im Marktbericht Börse gilt den globalen Aktienmärkten: Goldman Sachs erwartet für globale Aktien eine Rendite von rund 11% in den nächsten 12 Monaten, wobei der Hauptimpuls aus Gewinnwachstum und weniger aus steigenden Bewertungen kommen dürfte. Der US500 liegt derweil 1,10% im Minus seit Jahresbeginn.

Die US-Börsen erlebten am Dienstag ihren schwächsten Handelstag seit Oktober. Der US500 fiel um mehr als 2,00%, während der US100 zeitweise bis zu 2,40% verlor. Parallel sprang der Volatilitätsindex VIX in Richtung 21 Punkte, bevor er heute wieder auf etwa 19,85 Punkte zurückkam.

Politisch richten sich die Blicke auf die Aussagen von Donald Trump in Davos sowie auf Gespräche mit europäischen Spitzenvertretern. Diese Entwicklungen könnten Spielraum für eine taktische Deeskalation schaffen. Historisch betrachtet erhöhen starke Marktverwerfungen häufig den Druck auf US-Regierungen, die Tonlage zu entschärfen – ein Effekt, der im Markt auch als „TACO“-Dynamik bekannt ist.

Am Rentenmarkt legten japanische Staatsanleihen (JGBs) leicht zu, nachdem es zu Wochenbeginn zu einem kräftigen Abverkauf gekommen war. Im Devisenhandel bleiben die Bewegungen insgesamt überschaubar: Die wichtigsten Währungspaare handeln weiterhin in engen Spannen.

In Neuseeland kündigte Premierminister Christopher Luxon Parlamentswahlen für den 7. November an. Die Meldung löste jedoch keine spürbare Marktreaktion aus.

 

 

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