- Rotation weg von KI- und Tech-Aktien
- Defensive Nachfrage trotz Stabilisierung der Aktienmärkte
- Zyklische Werte outperformen
- Rotation weg von KI- und Tech-Aktien
- Defensive Nachfrage trotz Stabilisierung der Aktienmärkte
- Zyklische Werte outperformen
Die Aktienmärkte versuchen sich nach dem jüngsten Ausverkauf im Technologiesektor zu stabilisieren. Besonders Software- und KI-nahe Titel standen zuletzt unter Druck. Gleichzeitig steigt der Goldpreis wieder über die Marke von 5.000 US-Dollar je Unze und signalisiert anhaltende Nervosität sowie eine hohe Nachfrage nach sicheren Häfen. Damit bleibt das Marktumfeld für Anleger anspruchsvoll.
Marktbericht Börse: US-Aktien vor Handelsstart unter Druck
Vor der US-Börseneröffnung zählen AMD und Novo Nordisk zu den größten Verlierern. Zudem richtet sich der Blick der Investoren auf die Quartalszahlen von Alphabet, die nach US-Börsenschluss erwartet werden.
Die Aktie von Advanced Micro Devices (AMD) verliert im vorbörslichen Handel rund 10 %, nachdem das Unternehmen einen schwächeren als erwarteten Umsatzausblick veröffentlicht hat. Der Markt wertet dies als Zeichen dafür, dass sich die Monetarisierung von KI-Anwendungen langsamer entwickelt als bislang angenommen – insbesondere nach der starken Rally im Halbleitersektor.
Novo Nordisk belastet Marktstimmung
Ein weiterer negativer Faktor im heutigen Marktbericht Börse ist der deutliche Kursrutsch bei Novo Nordisk. Die Aktie bricht um rund 17 % ein, nachdem der Konzern einen enttäuschenden Ausblick vorgelegt hat. Die Entwicklung unterstreicht den zunehmenden Preisdruck im Markt für Adipositas-Medikamente sowie die wachsenden politischen Risiken für Pharmaunternehmen. Teilweise kompensiert wird dies durch starke Zahlen von Eli Lilly (+43 % Umsatz im Jahresvergleich) und solide Ergebnisse von AbbVie.
Europa: Gemischtes Bild an den Aktienmärkten
In Europa zeigen sich die Börsen uneinheitlich:
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FTSE 100 (UK): +1,2 %, gestützt von Rohstoff- und Minenwerten
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CAC 40 (Frankreich): +0,9 %
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DAX (Deutschland): −0,3 %
Chemie- und Automobilwerte zählen zu den stärksten Sektoren, was auf eine anhaltende Rotation weg von „Growth- und KI-Aktien“ hin zu zyklischen Titeln hindeutet.
In London steht Trustpilot mit einem Minus von rund 10 % unter Druck. Auch andere Unternehmen, die als anfällig für KI-getriebene Disruption gelten – darunter LSEG, Relx und Wolters Kluwer – verlieren deutlich.
Banken und Versicherer im Fokus
Die Schweizer Großbank UBS übertraf zwar die Erwartungen und kündigte ein Aktienrückkaufprogramm über 3 Mrd. US-Dollar für 2026 an, dennoch fällt die Aktie um rund 5 % – Gewinnmitnahmen dominieren das Bild. Crédit Agricole enttäuscht hingegen mit höheren Kosten und steigenden Risikovorsorgen, die Aktie verliert mehr als 3 %.
Positive Impulse kommen von Beazley, deren Aktie um über 8 % steigt. Hintergrund sind Berichte über ein mögliches Übernahmeangebot durch Zurich Insurance, das einen deutlichen Aufschlag impliziert. Auch DCC PLC legt um fast 9 % zu und bestätigt einen konstruktiven Ausblick für 2026.
GlaxoSmithKline überzeugt mit starken Zahlen
GlaxoSmithKline (GSK) gewinnt mehr als 5 % nach überzeugenden Q4-Ergebnissen:
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Vorsteuergewinn: 1,48 Mrd. GBP (+15 % im Jahresvergleich)
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Operativer Gewinn: 1,63 Mrd. GBP (+14 % im Jahresvergleich)
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Gewinn je Aktie: +9,9 % im Jahresvergleich
Das Management betont die positive Dynamik für 2026, insbesondere im Bereich Spezialmedikamente und Impfstoffe.
Börse aktuell: Ausblick USA, KI und Makrotrends
In den USA schneiden zyklische Werte besser ab als Technologietitel. Russell-2000-Futures und S&P-500-Futures legen jeweils um 0,2 % zu, während Nasdaq-100-Futures leicht im Minus bleiben. Schwächere ADP-Arbeitsmarktdaten sorgen kurzfristig für Entlastung.
Der Markt verarbeitet weiterhin ein zentrales Risiko: die Angst vor beschleunigter Automatisierung und KI-getriebener Disruption klassischer Software-Geschäftsmodelle. Hohe Bewertungen lassen wenig Spielraum für Enttäuschungen, weshalb Unternehmen mit verfehlten Erwartungen besonders stark abgestraft werden.
Devisen, Rohstoffe und Krypto
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US-Dollar: leicht fester (+0,2 %)
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Renditen: stabil mit leichtem Aufwärtsdruck
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Yen: weiter schwach
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Gold: +2 % auf rund 5.046 USD – anhaltende defensive Nachfrage
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WTI-Öl: leicht höher bei ca. 63,4 USD
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Bitcoin: stabil um 76.000 USD
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Ethereum: unter Druck bei rund 2.100 USD

Quelle: xStation5 von XTB
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